Mobbing

Wenn der Schulbesuch zur Qual wird

Mobbingopfer würden sich gerne am liebsten unsichtbar machen. Wer betroffen ist, sollte sich daher unbedingt Hilfe suchen.

Mobbingopfer würden sich gerne am liebsten unsichtbar machen. Wer betroffen ist, sollte sich daher unbedingt Hilfe suchen.

Foto: Roman Bodnarchuk/Fotolia

Essen.   Leider kommt es immer wieder vor, dass Schüler von ihren Klassenkameraden gemobbt werden. Was Betroffene tun können.

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Mobbing gehört leider zum Alltag vieler Schüler. Die meisten Ursachen fürs Mobben sind, dass die Täter denken, es herrsche ein Wettkampf zwischen dem Opfer und ihm. Das führt dazu, dass diese versuchen, ihr soziales Leben als erstes zu zerstören. Nicht nur in der weiterführenden Schule ist Mobbing ein großes Thema, sondern auch schon in der Grundschule.

Egal, ab welchem Alter man gemobbt wird – die Folgen können einen das Leben lang begleiten. Eine britische Studie hat belegt, dass Menschen, die gemobbt wurden, sich bis in ihr 50. Lebensjahr allgemein schlechter und unglücklicher fühlen. Außerdem finden sie sich oft weniger gebildet und im Vergleich zu anderen nicht so viel wert. Die Mobbingtäter sind meistens sehr gesund und beliebt, haben Führungsqualitäten und einen hohen Status in der Gruppe.

Wie wird gemobbt?

Es gibt verschiedene Arten: Neben dem Cybermobbing zählen dazu auch verbales Mobbing, physisches Mobbing und das Verbreiten von Gerüchten.

Was kann man dagegen tun?

Das ist eine häufig gestellte Frage, nicht nur von Opfern, sondern auch von Leuten, die helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Der erste Tipp ist an die Lehrer gerichtet: Diese müssen sofort Konflikte lösen, denn eben diese führen oft zum Mobbing. Außerdem sollten die Lehrer auch klare Grenzen zeigen können. Als Schüler sollte man, sobald man den Verdacht auf Mobbing hat, sich sofort an einen Lehrer wenden.

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