EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

Vier Mädchen und Unicef für Afrika

Die Kinder wollen Unterschriften sammeln für die Kinder in Afrika.

Die Kinder wollen Unterschriften sammeln für die Kinder in Afrika.

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E-mailen, telefonieren, organisieren: Das war unsere Mission in den letzten Wochen. Und sie geht noch weiter. Unser Ziel: Unterschriften sammeln für Kinder in Afrika, um somit die Welt ein kleines bisschen besser machen.

Alles ging los, als die Mappe des ZEUS-Projektes ankam, in der alle Möglichkeiten standen, in welche Berufe wir hineinschnuppern oder welche Firmen und in Berufe, Firmen oder Organisationen hereinzuschnuppern. Uns vier Mädchen, Lea-Maxime Kater, Sophie Jaensch , Nora Ben Yakub und mir war von vornherein klar: „ Schulen für Afrika“ ist unser Projekt.

Wir waren unglaublich aufgeregt und enthusiastisch ein eigenes Projekt zu starten, Aktionen zu organisieren, Unterschriften und Spenden zu sammeln klang einfach großartig. Gleich am Nachmittag hieß es zum ersten mal „ab ans Telefon“, das erste Mal von vielen Malen die folgen würden.

Wir telefonierten mit der Zuständigen von Unicef für das Projekt Schulen für Afrika und meldeten uns als Teilnehmer des Projektes an. Alles war geregelt und nun hieß es erst einmal warten, bis nach den Osterferien, denn dann waren die Unterlagen endlich da. Jetzt konnte es richtig losgehen mit dem Organisieren. Tausende an Fragen stellten sich auf einmal. Was wollen wir eigentlich genau machen? Wo und wann wollen wir es machen? Dürfen wir auch dies und jenes tun?

So trafen wir uns alle zwei Wochen später in der Innenstadt und organisierten los. Jede von uns hatte andere Ideen, die sie unbedingt umsetzten wollte und auch nicht darauf verzichten wollte. Schließlich einigten wir uns darauf eine Unterschriften-Sammel-Aktion in der Stadtmitte zu starten, in jüngere Schulklassen zu gehen, um dort das Projekt vorzustellen und einen Blog im Internet zu eröffnen, um darin zu dokumentieren was wir gerade machen und auch dort im Allgemeinen über das Projekt zu informieren.

Die Sammelaktion in der Stadtmitte soll durch ein Spiel für Kinder unterstützt werden. Mit afrikanischer Musik und viel Freude wollen wir die Kinder animieren durch Musik einen kleinen Schritt an die afrikanische Kultur heranzukommen. Eine Aktion in der Stadt zu starten geht natürlich auch nicht einfach so. Auch dies forderte Telefonate und E-mails, die jedoch schnell über die Bühne liefen.

In den Schulklassen wollen wir die Schüler einen Schritt weiter an das Leben eines Afrikanischen Kindes heranführen. Die Schüler sollen selbst erfahren, wie es ist, mit nur einem bisschen Müll spielen zu müssen und erfahren, wie wenig Kinder in Afrika die Möglichkeit haben auch nur Lesen und Schreiben zu lernen, geschweige denn weiterführende Bildung zu erhalten.

Jetzt sind wir alle nur noch gespannt, ob alles so klappen wird, wie wir uns es vorstellen. Ob die Leute verstehen werden, wie wichtig auch nur eine kleine Unterschrift sein kann und ob die Kinder Spaß an unserem Spiel haben werden. Werden wir überhaupt etwas erreichen? Oder werden wir wieder genauso gehen, wie wir gekommen sind? Das alles wird sich im Juni zeigen - am deutschlandweiten Aktionstag von Unicef am 16. Juni. Vier Mädchen, Unicef und die Schulen in Afrika. Wenn wir nichts versuchen, wird sich nie was ändern.

Sarah Ashrafian, Klasse 8b, Maria-Wächtler-Schule

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