Minirock

Schrille Trends und enge Kleidung

Am Ra

Am Ra

Foto: Robert Schlesinger

Düsseldorf.   Über die Jahrzehnte hat sich die Mode der Frauen stark gewandelt. In den Fünfziger Jahren lagen beispielsweise falsche Wimpern un Pastellfarben noch im Kurs. Heute beeinflusst die besondere Mode der letzten Epochen noch immer unseren Kleidungsstil.

„Vom kurvigen Sanduhrlook bis hin zur Strandfigur“ so ungefähr könnte man die extreme Veränderung der Mode von den 50er Jahren bis jetzt nennen. Ob Hochsteckfrisuren, falsche Wimpern oder Pastellfarben. In den 50er Jahren waren diese Sachen leicht zu finden. Frauen achteten schon immer auf ein gutes Aussehen. Wer aber heute auf die Mode von früher zurückblickt, wird schnell merken, dass wir heutzutage eine andere Schönheitswahrnehmung haben.

Traumfigur in engen Klamotten

Früher war alles anders. In den 50ern beispielsweise wurde die Schminke eher dezent gehalten. Ob Pastellfarben für Lippen und Wangen oder helle Töne für die Augen, das Aussehen war schlicht, abgesehen von den Augenbrauen welche immer kräftig und braun gehalten wurden. Auch Kleider, die bis heute noch als Schönheitssymbol gelten, waren früher schon in Mode und nicht mehr wegzudenken. Natürlich gab es einige Unterschiede, damals beispielsweise waren schwungvolle und weite Kleider aufzufinden, heutzutage jedoch, gibt es so einige Frauen, die froh sind, ihre perfekte Traumfigur in engen Klamotten zeigen zu dürfen.

Minirock extrem angesagt

Dies ähnelt den 60er Jahren. Denn der Minirock zum Beispiel war extrem angesagt. Auch die Frisuren veränderten sich, sie wurden nicht mehr streng zurückgebunden sondern voluminös hochtoupiert. Und dann gab es die Frauen welche sich dachten, dass man auch mit einem eher männlichen Pixie seine völlige Weiblichkeit zeigen konnte. Außerdem gab es noch das unterstützende Make-up, welches sich im Laufe der Zeit jedoch nicht so sehr verändert hatte.

Freigeister in Schlaghosen

In den 70ern setzten sich dann endlich die Freigeister mit ihren Schlaghosen, Plateauschuhen und Maxiröcken durch. Die Schminke wurde natürlicher, es wurde weniger geschminkt, dafür wurde auf bunte auffällige Kleidung viel Wert gelegt. Die bekannte Hippiezeit setzte ein. Viele Menschen möchten den außergewöhnlichen und unbeschreiblich verrückten Stil. Noch immer werden bestimmte Kleidungsstücke, wie zum Beispiel bunte Kleider und Röcke aus dieser Zeit nachgemacht. Auf vielen T- Shirts prangt das berühmte Peace-Zeichen. Die meisten Menschen verbinden es direkt mit den verrückten 70er Jahren.

Knallig in die Achtziger Jahre

Dann wurde es knallig. Nicht kleckern sondern klotzen, war das Motto der 80er Jahre. Die Schminke wurde wieder sehr intensiv und Neon war der neuste Trend. Mit den Farben wurde gern experimentiert, Blau, Gelb, Grün oder Pink, Hauptsache auffällig.

In den 90er Jahren kamen die Farben Blau und Weiß groß heraus, auch das Schrille aus den 80ern war noch nicht ganz abgeklungen. Denn die Kleidung blieb gemustert und schrill. Spitze und Leinen waren früher ein großer Trend, der heutzutage wieder sehr beliebt geworden ist. Die Menschen in den 90ern hatten ein großes Interesse an Schmuck aller Art. Außerdem galt zusätzlich das Motto: Je knapper desto besser!

Wir im 21. Jahrhundert nehmen uns auch Bespiele an der ganz besonderen Mode von früher und lassen Inspirationen mit in unseren heutigen Geschmack mit einfließen.

Geschrieben von Carlotta Zundel und Carina Kampen, Klasse: 8a, Gymnasium am Neandertal, Erkrath

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