Kriminalität

Einbruch in drei Schulen

Die Kriminalpolizei sichert Fingerabdrücke am Tatort um auf die Spur der Einbrecher zu kommen. Häufig laufen die Ermittlungen aber ins Leere.

Die Kriminalpolizei sichert Fingerabdrücke am Tatort um auf die Spur der Einbrecher zu kommen. Häufig laufen die Ermittlungen aber ins Leere.

Foto: WP

Dortmund.   In Dortmund wurde in einer Nacht gleich in drei Schulen eingebrochen. Natascha De Jesus de Castro und Dzevad Asceric berichten.

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Ende Oktober wurde in drei Dortmunder Schulen eingebrochen. Betroffen waren die Wilhelm-Röntgen-Realschule (WRR), die Johannes-Wulff-Schule und die Langermannschule. Zuerst wurden Einbruchsspuren an der WRR um zwei Uhr fünfzig von einem aufmerksamen Zeugen entdeckt. Im Laufe des Morgens wurden dann auch die anderen Einbrüche bemerkt. An der WRR musste deshalb sogar der Unterricht ausfallen. Die Schüler kamen umsonst und waren sehr besorgt. „ Ich konnte es gar nicht glauben,“ sagt Natascha, Schülerin der WRR. „ Ich dachte, die aus meiner Klasse wollten mich reinlegen.“ Andere waren weniger schockiert und freuen sich eher. Ein Schüler ergänzt : „ Ich finde so einen freien Tag toll, außerdem habe ich eh meine Hausaufgaben nicht gemacht.“

Die Einbruchsserie ist teil der seit Jahresanfang stark gestiegenen Einbruchsdelikte. Die Polizei hofft durch Tatortsspuren den Tätern auf die Spur zu kommen. Der Großteil aller Einbruchsdiebstähle in Dortmund bleibt jedoch unaufgeklärt.

Natascha De Jesus de Castro, Dzevad Asceric, Klasse 9, Wilhelm-Röntgen-Realschule, Dortmund

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