Dirty Dancing

„Wir sind wie eine große Familie“

Julina und Elmas von der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop proben Tanzschritte mit den Dirty-Dancing-Darstellern Máté Gyenei und Marie-Luisa Kaster. Foto: Winkler Fotografie

Julina und Elmas von der Gustav-Heinemann-Realschule in Bottrop proben Tanzschritte mit den Dirty-Dancing-Darstellern Máté Gyenei und Marie-Luisa Kaster. Foto: Winkler Fotografie

Foto: Zeus

Oberhausen.   Wie sieht eigentlich der Alltag eines Musical-Darstellers aus? Unsere Zeus-Reporter haben die beiden Dirty Dancing-Hauptdarsteller interviewt.

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Um 19.30 Uhr beginnt die Vorstellung von „Dirty Dancing - das Original“ im Stage Metronom Theater. Doch bevor es losgeht, bekommen unsere Zeus-Reporterinnen noch exklusiven Tanz-Unterricht von den Hauptdarstellern Máté Gyenei und Marie-Luisa Kaster. Außerdem befragten sie die Schauspieler, wie es eigentlich ist, Musical-Darsteller zu sein.

Können Sie sich gut in die Rollen hineinversetzen?

Máté, Marie-Luisa: Ja, das können wir.

Wie geht es hinter den Kulissen zu?

Oft sehr stressig, denn wir müssen uns oft innerhalb von fünf Sekunden umziehen, aber wir helfen uns gegenseitig, wir sind ein sehr gutes Team.

Woher kommt Ihre Kleidung für die Bühne?

Die Kleider werden für uns maßgeschneidert. Einige Kostüme kommen aus dem Fundus, andere wurden in Berlin oder auch hier in Oberhausen gefertigt. Manche der Kostüme wurden auch von externen Schneidern in London gemacht.

Haben Sie sich schon oft beim Tanzen verletzt?

Marie-Luisa: In der Tanzausbildung habe ich mich schon mal am Knöchel verletzt, aber im Beruf zum Glück noch nicht.

Sind Sie die einzigen Darsteller für Penny und Johnny?

Nein, wir haben Wechseldarsteller, sogenannte Cover oder Swings.

Was ist das Wichtigste für Sie auf der Bühne?

Die Sicherheit steht bei uns an erster Stelle.

Was machen Sie, wenn Ihnen auf der Bühne ein Fehler passiert?

Wir versuchen, die Fehler zu überspielen.

Arbeiten Sie jeden Tag?

Wir haben zweimal in der Woche frei.

Wie ist Ihr Verhältnis zu den Kollegen?

Wir sind wie eine große Familie.

Wie ist Ihr Tagesablauf, wenn Sie arbeiten müssen?

Wir müssen immer eine Stunde vor der Show da sein, für die Maske und um uns aufzuwärmen.

Wie viele Shows haben Sie pro Woche?

Sieben Shows.

Wie lange haben die Proben zu diesem Musical gedauert?

Wir haben von Oktober bis August jeden Tag geprobt. Seit der Premiere proben wir meistens nur einmal pro Woche.

Kommen alle Ihre Kollegen aus Deutschland?

Nein, wir haben viele Nationen in unserem Team. Wir sprechen untereinander Englisch.

Wolltet Sie schon immer beruflich tanzen?

Máté: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in meinem späteren Beruf tanzen werde, denn ich habe früher in der zweiten Liga Fußball gespielt, Marie-Luisa wollte ihr Hobby schon immer zum Beruf machen.

Julina Delfs, Elmas Cömez, Klasse 8c, Gustav-Heinemann-Realschule, Bottrop

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