Kommentar

Vorbildhafter Sport

DFB-Boss Wolfgang Niersbach steht beim DFB mächtig unter Druck.

DFB-Boss Wolfgang Niersbach steht beim DFB mächtig unter Druck.

Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Bochum.   Immer mehr Skandale überschatten unseren Sport. Doch wie gehen Jugendliche damit um? Sebastian Schwarze hat eine klare Meinung dazu.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es hört einfach nicht auf, die Korruptionsvorwürfe an den Weltfußball-Verband Fifa. Sie werden immer lauter. Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte des Sports und vor allem in der Geschichte des Fußballs.

Kinder brauchen Leitbilder

Vorgeworfen wird der Fifa, die Wahl zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 durch Zahlung von Bestechungsgeldern, zugunsten Deutschlands, manipuliert zu haben. Joseph (Sepp) Blatter (Fifa-Chef) und Michel Platini (Uefa-Chef) wurden kürzlich 90 Tage von ihren Posten suspendiert.

Nach Eigenblutspenden im Radsport und Dopingvorfällen bei Olympia nun dies. Wie kann man Kindern heute noch klarmachen, dass Sport die Kondition und das Miteinander fördert angesichts dieser Schlagzeilen? Wie sollen sie begreifen, dass Sport charakterbildend ist und sich nur derjenige behauptet, der neben seiner Begabung und Konstitution auch den nötigen Teamspirit mitbringt?

Kinder brauchen Leitbilder, die sie für ihre Erfolge bewundern und denen sie nacheifern wollen. Was passiert, wenn diese aktiven Sportler oder ehemaligen, wie im Fall Platinis, so in Misskredit geraden? Unsere Jugend verliert seine Vorbilder – und das können wir uns nicht erlauben.

MediaCampus Reporter Sebastian Schwarze, Klasse 8a, Schiller-Schule, Bochum

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben