Kommentar

Handy-Sünder leben gefährlich

Handy am Steuer, das ist eigentlich verboten.

Handy am Steuer, das ist eigentlich verboten.

Foto: Lars Heidrich

Gladbeck.   Beim Autofahren mal eben sein Smartphone zücken – das machen viele Autofahrer. Und das ist lebensgefährlich. Die Zeus-Reporter Robin und Luca fordern in ihrem Kommentar härtere Strafen.

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Immer mehr Menschen sterben im Straßenverkehr, weil sie ihr Smartphone benutzen. Nun sollen höhere und konsequentere Strafen folgen. Die Polizei will nun bei Unfällen mit Personenschaden bei Verdacht das Handy sicherstellen. Doch leben Handy-Sünder gefährlicher als andere?

Manches spricht dafür und manches dagegen. Man kann sich auch während eines Telefonats auf die Straße konzentrieren. Doch die Versuchung, auf das Smartphone zu gucken, ist groß, da man immer auf dem neuesten Stand sein möchte und nichts verpassen will.

Ein Smartphone dient außerdem als Stau- und Blitzer- Melder. In diversen Apps findet man Informationen über die Verkehrslage.

Tatsächlich ist auch die Zahl der Verkehrstoten unter Alkohol-Einfluss deutlich höher.

Bei jedem zehnten Unfall spielt Ablenkung eine große Rolle. Wer bei Tempo 50 zwei Sekunden lang wegsieht , der legt 30 Meter im Blindflug zurück.

2014 gab es 144 Handy-Unfälle, das Dunkelfeld ist deutlich größer.

Wir sind der Meinung , dass Vorkehrungen getroffen werden sollten, um die Zahl der Unfälle zu vermindern oder ganz auszuschließen.

Härtere Strafen für Verkehrsteilnehmer, die beim Telefonieren erwischt werden, halten wir für sinnvoll.

Robin Jobst, Luca Schmidt, 8c, Riesener-Gymnasium, Gladbeck

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