Reise

Dubai- die Stadt die nie schläft

MC-Reporterin Chadia Sariboga und ein Holzkamel.

MC-Reporterin Chadia Sariboga und ein Holzkamel.

Foto: Mediacampus

Bochum.   MC-Reporterin Chadia Sariboga hat Silvester in Dubai verbracht. Hier hat sie aufgeschrieben, was sie alles erlebte.

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Fast vier Tage lang packten wir für unsere langersehnte Reise nach Dubai. Es ist immer wieder eine Herausforderung für meine Mutter und mich. Tage vor der Reise muss das Haus saubergemacht, die Koffer vollgemacht und alles sortiert werden. Am Tag vor unserem Flug mussten wir früh ins Bett. Alle schafften das außer meine Mutter, die war noch bis tief in die Nacht wach und packte und packte.

Ein Tag voller Aufregung

Schon als morgens mein Wecker klingelte, raste mein Herz. Die Aufregung nach Dubai zu fliegen war einfach zu groß. Wir machten uns fertig und kontrollierten noch ein paar Sachen. Kaum aus dem Haus, ging die Hektik richtig los. Natürlich waren wir wieder viel zu spät dran.

Immer muss man auf die letzte Person warten. Am Flughafen checkten wir ein, gingen zum Gate und stiegen direkt in den Flieger, denn das Boarding hatte schon angefangen. Wir flogen mit der Airbus 380. Der größte Flieger der Welt. Jeder bekam einen Sitzt zugeteilt. Meine zwei Schwestern und ich machten uns direkt an die Monitore und versuchten so schnell wie möglich einen Film auszusuchen.

Vor dem Start gab es wie immer Sicherheitshinweise. Dann ging es endlich los. „Ready to take off“ (übersetzt „Bereit zum Starten“), sprach der Pilot durch sein Mikrofon und wir wurden mit Ruck in unsere Sitze gedrückt. Langsam und gefühlvoll hob der Flieger die Nase und das Gefühl vom Fliegen stieg in mir auf. Die Sonne schien durch die Fenster und ich sah das vorerst letzte mal auf Deutschland hinab.

Ankunft in Dubai

Gut sechs Stunden waren nun vergangen. Wir stellten unsere Sitze aufrecht, bekamen feuchte Tücher und alle Lichter gingen an. Wir waren bereit zum Landen. Sanft setzten wir auf und bewegten uns, nach der Landung zum Bus, der uns zum Terminal fuhr.

Am Flughafen angekommen, machten wir uns auf dem Weg zu unseren Koffern. Danach besuchte meine Mutter das Duty Free und wir warteten und warteten. Nach einer langen Zeit, warten und betteln das wir das wir das Duty Free endlich verlassen können, machten wir uns auf dem Weg zum Hotel.

Die erste Nacht und der erste Morgen

Der Abend war zwar anstrengend aber wir hatten einen riesigen Hunger. Wir frühstückten und gingen danach etwas schwimmen. Vom Strand aus hatte man den perfekten Blick auf das Sieben-Sterne-Hotel Burj Al Arab. Vormittags war noch die Flut. Da machte es am meisten Spaß zu schwimmen. Nach einer Abkühlung im Wasser spielten wir Volleyball. Unter anderem auch Tischtennis, Fußball, Billard, Dame, 4-gewinnt und Jenga. Um 13 Uhr und 15 Uhr kam immer der Eismann. Er lief am Strand und am Pool entlang um alle Besucher mit dem hoteleigenen Eis zu erfrischen. Abends gingen wir in ein Restaurant.

Besuch im Burj Al Arab

Der Tag lief wie immer ab. Frühstücken, am Strand spielen und schwimmen. Der Abend wurde aber ein unvergesslicher. Ich war das erste mal im Burj Al Arab. Der Anblick auf das Hotel war unglaublich. In bunten Farben leuchtete das Hotel auf dem Wasser.

Auf dem Vorplatz war eine riesige Fontaine und der Parkplatz war belegt mit luxuriösen Autos und voll mit Menschen. Auf dem Weg hinein, liefen wir durch eine Drehtür und waren dann im Kernstück Burj Al Arabs. Es war unglaublich. Links und rechts war alles festlich, weihnachtlich geschmückt. Die Rezeption war in einer riesigen Muschel.

Neben der Rolltreppe war ein Aquarium mit verschiedenen Fischarten. Auf der zweiten Etage war es zwar viel leerer, aber dafür viel schöner. Man hatte einen Blick hoch in die Luft. Schmuckläden waren in einer Reihe aufgereiht. In der Mitte war wieder eine Fontaine, die zeitgleich Wasserstreifen hoch in die Luft spuckte.

Ein aufwendiges Silvester-Feuerwerk

Der 31. Dezember. Schon morgens waren überall Schiffe zu sehen. Sie sollten am Abend als Abschussort für die Silvesterraketen dienen. Doch zuerst gingen wir zur Gala um dort zu essen. Pünktlich wurden wir vom Personal zum Feuerwerk geschickt, denn dort versammelt sich jeder um das Feuerwerk genauer zu betrachten. Alle fieberten mit und nahe zu jeder hatte eine Tröte in der Hand und einen Hut auf dem Kopf.

Alle wartenden gespannt auf das Feuerwerk. Um Mitternacht schossen zig Raketen in die Luft. Auf dem ganzen Strand jubelten Menschen, umarmten sich, lachten und weinten. Alle feierten das 12 minütige Feuerwerk und danach wurden Fotos an einer riesigen 2017 geschossen und auf einer Tanzfläche war viel los. Der DJ und die Menschen feierten bei lauter Musik bis 2:00 Uhr morgens.

Dubai ist halt, ob mit oder ohne Silvester, eine Stadt die nie schläft.

Chadia Sariboga, Klasse: 8C; Lessing-Schule, Bochum.

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