Schule

Boschumer Schulen werden endlich saniert

Lange wurde die Sanierung marode Schulen vernachlässigt.

Lange wurde die Sanierung marode Schulen vernachlässigt.

Foto: Stefan Sauer/dpa

Bochum.   Um dem Sanierungsstau an den Schulen in Nordrhein-Westfalen entgegenzuwirken, hat die Landesregierung das Programm „Gute Schule 2020“ gestartet.

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Um dem Sanierungsstau an den Schulen in NRW entgegenzuwirken, hat die Landesregierung zusammen mit der NRW.BANK das Programm „Gute Schule 2020“ gestartet. Für die Stadt Bochum steht ein Budget von 49 Millionen Euro bereit. Der Rat der Stadt Bochum hat darüber entschieden, wie und in welcher Reihenfolge das Geld verwendet werden soll. Die erste Baumaßnahme ist nun an der Anette-von-Droste-Hülshoff-Schule mit der Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume gestartet. Als weitere Projekte folgen die Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume an der Graf-Engelbert-Schule sowie die Sanierung der Lehrschwimmbecken an der Heinrich-Böll-Gesamtschule, der Grundschule Kornharpen und der Gräfin-Imma-Schule. Es soll in insgesamt 25 Schulen investiert werden.

Das Gesamtvorhaben ist in fünf Schwerpunkte aufgeteilt: Einer dieser Schwerpunkte beinhaltet den Ausbau der digitalen Infrastruktur von weiterführenden Schulen. Angedacht sind LAN-/WLAN-Netzwerke und ein Glasfaser-Netzzugang. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit der Modernisierung von naturwissenschaftlichen Räumen. Es werden zum Beispiel Smartboards angeschafft, außerdem werden die Gas-, Wasser- und Elektroinstallationen auf den neusten Stand gebracht. Der dritte Schwerpunkt dient dazu die teilweise maroden Sportstätten zu renovieren. Dazu werden unter anderem bestehende Sportplätze durch die Verlegung von Kunstrasen modernisiert, weiterhin werden Lehrschwimmbecken und Turnhallen instandgesetzt. Dies geschieht sowohl an weiterführenden Schulen als auch an einigen Grundschulen. Der vierte Schwerpunkt richtet sich insbesondere an Grundschulen, denn hier soll der Offene Ganztag ausgebaut werden. Hierzu will man Räumlichkeiten erweitern um dem gestiegenen Bedarf an ganztägigen Betreuungsplätzen nachzukommen. Mit dem fünften Schwerpunkt will man größere Sanierungen angehen, wie den Teilabriss und Neuaufbau des Schulzentrums Gerthe. Insgesamt soll das Vorhaben 54,6 Millionen Euro kosten. 49 Millionen Euro werden vom Land bezahlt, den Rest, also 5,6 Millionen Euro, zahlt die Kommune.

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