Erndtebrück. . Wo bei Online-Games Suchtgefahr und versteckte Kostenfallen lauern, erklären die Zeus-Reporter Niklas Blöcher und Kai Stöcker.

Spielsucht in Online-Games ist nicht selten. Süchtig wird man oft durch bekannte Spiele, wie etwa Online-Poker aber auch bei Jugendspielen, die für jeden erhältlich sind.

Bekannte Spiele wie FIFA aber auch oft für Erwachsene unbekannte Spiele wie Castle Clash sind gefährlich für die Jugend, da sie oft Geld für diese Spiele ausgeben und das ohne das Wissen der Eltern.

In diesen Spielen gibt es Mini-Glücksspiele in denen mit Glück das Team verbessert wird oder mit dem Geldeinsatz Gebäude verbessert werden können. Die Mini-Glücksspiele machen die Jugendlichen, aber auch die Erwachsenen schnell süchtig. Die Ausgaben sind sehr hoch.

Abo-Fallen ziehen einem das Geld aus der Tasche

Es gibt zwei verschiedene Arten im Online-Game zu kaufen. Die einmalige- und die monatliche Gebühr, auch Abo genannt. Bei der einmaligen Gebühr muss einmal ein bestimmter Geldbetrag gezahlt werden. Bei dem Abo muss jeden Monat derselbe Geldbetrag gezahlt werden.

Oftmals werden diese Abos auch in Abo-Fallen versteckt. Das bedeutet, dass man zum Beispiel auf einen Link klickt und sich dort etwas automatisch herunterlädt und dann jeden Monat automatisch abgebucht wird. Es werden jeden Tag mehrere Millionen für Online-Games ausgegeben.

Im Internet können Jugendliche ohne Erlaubnis einkaufen

Das gefährliche für Jugendliche ist, dass sie schon bevor sie erwachsen sind und ihr Geld im Casino ausgeben können, suchtgefährdet sind. Die Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu viel oder am besten gar nichts für Spiele ausgeben und jeder sollte seine Online-Geräte vor Abos sichern.

Dies kann beim Anbieter kostenlos per Anruf beantragt werden. Das Internet ist sehr gefährlich da es dort kaum Sicherheit auf den Seiten gibt und dort Kinder auch ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten kaufen können.

Niklas Blöcher, Kai Stöcker,
Klasse 8a, Realschule Erndtebrück
Erndtebrück