Klassenfahrt

Wunderschöne Landschaften und fremde Kultur

Die Duisburger Schüler waren begeistert von den Landschaften, die England zu bieten hat.

Die Duisburger Schüler waren begeistert von den Landschaften, die England zu bieten hat.

Foto: MC

Duisburg.   Die Klasse 9c der Realschule Fahrn verbrachte eine Woche in England. MC-Reporter Joel Anderka schildert seine Erfahrungen.

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Die Klassenfahrt nach England wird uns noch zehn Jahre im Gedächtnis bleiben. Dabei fing alles ganz ruhig an:

Auf der Fahrt zur Fähre in Calais sammelten wir Energien für die erste Begegnung mit England: Viele schliefen, andere hörten Musik oder redeten miteinander. Nach der fast zweistündigen Fährüberfahrt waren wir aber alle wach. Alles war ganz anders. Plötzlich fuhren wir auf der linken Straßenseite, alles kam uns ungewöhnlich vor. Auch mit den wunderschönen Naturausblicken hatten wir nicht gerechnet. Nach zwei weiteren Stunden Fahrerei und einer Schnitzeljagd in Sevenoaks bezogen wir unser Hostel in Holmbury St. Mary bei Dorking. Wir hatten alle etwas Schlechteres erwartet, aber es war dort sehr schön, auch wenn unsere Zimmer recht klein waren.

Am Abend stärkten wir unseren Teamgeist: Wir kochten füreinander, räumten zusammen auf und spülten. Jeder half jedem und genau das macht den Geist unserer Realschule aus. Die Abende waren sehr schön, wir haben viel gemeinsam gelacht. Ob es nun unsere Lehrer Frau Ruhnow oder Frau Kerkling waren: Es machte Spaß, mit den Lehrern gemeinsam etwas zu unternehmen.

Es gab viel zu erleben in den wenigen Tagen: Wir besichtigten Stonehenge, gingen in Salisbury auf dem Markt einkaufen und zogen am dritten Tag um nach Canterbury, das wir in Gruppen erkunden durften. Das Hostel in Canterbury fanden wir bedeutend besser als das erste. Wir hatten endlich größere Zimmer und bessere Betten. Auch hier war unser Teamgeist sehr wichtig: Alle packten mit an, jeder trug Essen ins Hostel, ging einkaufen für unsere „Crew“ (Lehrer und Schüler) oder kochte und machte sauber. Tag vier verbrachten wir mit Sightseeing und einem Ausflug nach Camden Town in London.

Ich war sehr begeistert von England, habe sehr viel gesehen und sehr viel Neues dazu gelernt. Unter anderem, warum England England heißt: „Weil die Straßen und die Zimmer in dem Land so eng sind“, meint Nazim, unser Busfahrer, der uns vom ersten Tag an begleitete, scherzhaft.

Die Englandfahrt ist ein wichtiger Teil unserer Schule. Wir lernen einiges auf dieser Fahrt und nehmen viel für unser weiteres Leben mit. Zum Beispiel, wie wichtig es ist, in einem Team zu arbeiten. Durch die Eindrücke von England lernten wir einen Teil einer ganz anderen Kultur kennen. Genauso wichtig: Jeder von uns konnte sein Englisch aufbessern, da wir uns viel mit Engländern unterhielten. Das Allerwichtigste ist, dass wir gelernt haben, selbstständig zu sein und was es heißt, mit ganz unterschiedlichen Menschen zu leben, und mit ihnen zu arbeiten.

Mein Respekt gilt auch den Lehrerinnen, die uns trotz der kurzen Nächte begeistert und mit guter Laune durch England führten. Danke für die Organisation einer Fahrt, die für uns zu einem einmaligen Erlebnis wurde.

Joel Anderka, Klasse 9c, Realschule Fahrn, Duisburg

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