Religion

Wiedergeburt und Erlösung

Farbenprächtig: Der Hindu-Tempel (hier mit

Farbenprächtig: Der Hindu-Tempel (hier mit

Foto: MediaCampus

Gummersbach.   Drei Schüler der Realschule Wenden entdecken den hinduistischen Tempel in Gummersbach und ließen sich von der drittgrößten Weltreligion inspirieren.

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Die Reporter Jean,Tom und Saajisan von der Realschule Wenden haben für MediaCampus den Tempel der Tamilen in Gummersbach besucht und den höchsten Priester des Tempels namens Koruvayuran vor der Statue eines hinduistischen Gottes interviewt. Mit ungefähr 1,1 Milliarden Anhängern ist der Hinduismus die drittgrößte Religion auf der Erde und eine besondere dazu. Alle Hindus glauben an die göttliche Kraft „Brahma“, an die Wiedergeburt und an die Erlösung.

Beim Betreten des Tempels muss man die Schuhe ausziehen und empfängt ein Zeichen an der Stirn in Form eines weißen Strichs. Das ist ein Segen und man muss rein sein, was soviel bedeutet wie dass die Gedanken auf Gott gerichtet sein müssen. Der Hinduismus hat seine Ursprünge in Indien, wo er die größte Religion darstellt. Im Hinduismus gibt es viele Götter, davon sind zwei die Hauptgötter: Sie heißen Shiva und Amman. Die restlichen Götter stammen von ihnen ab. Die Hindus beten dreimal am Tag, der Freitag ist bei den Hindus der Feiertag, ähnlich wie der Sonntag im Christentum.

Im Tempel werden traditionelle Gewänder getragen, Frauen tragen eine Art Kleid, das „Saree“ genannt wird. Wenn sie verheiratet sind, tragen sie einen roten Punkt an der Stirn. Die Männer tragen ein langes Tuch, das rund 2 bis 2,5 Meter lang ist und um die Hüfte gewickelt wird. Der Oberkörper bleibt frei. Freitags sind die Hindus angehalten, sich vegetarisch zu ernähren. Deshalb gibt es nach der Messe vegetarische Gerichte, die gemeinsam in der Gemeinde verzehrt werden.

Der größte und bekannteste Tempel der Hindus liegt in Indien und er heißt „Sithamparam“. Der Priester erklärte, dass es keine genauen Anhaltspunkte gibt, wann die Religion gegründet wurde. Anders als im Christentum, gibt es im Hinduismus zurzeit keinen Papst. Die Namen vorheriger Päpste sind „Shirdi Sai Bhajan“ und „Sai Baba“. Der Name für die Religion leitet sich durch die iranische Bezeichnung für den Fluss Indus her ab. Er zeigt den Ursprung dieser Religion und die Bedeutung für den Fluss. Der Glaube der Hindus beeindruckt durch sein Verständnis für die unterschiedlichen Wege zum Göttlichen. Das Ziel dieses Weges ist jedoch für alle Hindus gleich: die Befreiung und Erlösung aus dem Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt.

MediaCampus-Reporter Jean Fazlioglu, Tom Schönauer, Saajisan Elango, Klasse 8b, Konrad-Adenauer Schule, Wenden

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