Homespot

Wer vermisst schon Schnee am Neujahrstag?

Möwen beobachten, Muscheln suchen und den Strandspaziergang genießen. Luise Körber war am Neujahrstag im holländischen Renesse.

Möwen beobachten, Muscheln suchen und den Strandspaziergang genießen. Luise Körber war am Neujahrstag im holländischen Renesse.

Foto: Leserbild

Duisburg.   Möwen, Meeresrauschen, Sonne und kaum Leute: Luise Körber hat den Strand von Renesse im Winter für sich entdeckt.

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Es gibt Orte, an denen die Sonne scheint, Möwen durch die Luft fliegen, das Meer rauscht und milde Winde wehen. Solch ein Ort ist der Strand von Renesse, den wir am Neujahrstag besucht haben. Renesse ist ein vor allem im Sommer beliebtes Reiseziel für deutsche Urlauber. Dann tummeln sich hier tausende Leute. Wir sehen heute vereinzelte Familien, auch mit kleinen Kindern, die mit ihrer Strandausrüstung Burgen bauen und Paare mit und ohne Hunde, welche sich austoben und die Möwen im Flug verfolgen. Ab und zu sammle ich schöne Muscheln ein. Man kann ganz weit schauen und den Wind spüren.

Nach dem eindrucksvollen, aber kalten Neujahrsvormittag fahren wir in einen Ort namens Zierikzee weiter. Er hat eine denkmalgeschützte Altstadt, ein Rathaus, sowie einen verschnörkelten, hölzernen Glockenturm. Früher war es einmal eine wohlhabende Hafenstadt. Dort stehen viele schöne Häuser aus dem Mittelalter nebeneinander, alles wirkt sehr gemütlich.

Wir gehen durch die stillen Straßen, die Geschäfte sind geschlossen, nur einzelne Lokale sind offen. Durch den langen Spaziergang ist mir kalt geworden. Schaut man in die Fenster der Häuser, sieht man Leute im Warmen sitzen. Es ist gemütlich. Nach einiger Zeit finden wir endlich ein geöffnetes Café. Es gibt Tee und Kuchen. Gewärmt und gestärkt machen wir uns auf den Heimweg nach Middelburg. Dort ist, im Gegensatz zum lebhaften Silvestertag, auch nichts los, so dass meine Erkenntnis ist, dass an Neujahr in den Niederlanden zwar nicht viel passiert, aber man trotzdem einen herrlichen Tag ohne Schnee verbringen kann. Unsere Frage (weil der Name schon schwer zu merken ist) seit dem Tag lautete: „Wie hieß nochmal die Stadt?“ Um es zu verdeutlichen: Zierikzee !

Luise Körber, Klasse: 8c, Albert-Einstein Gymnasium, Duisburg

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