Kommentar

Trump – So schlimm wird es nicht sein

Donald Trump bei einer Pressekonferenz in der Lobby des Trump-Towers in New York.

Donald Trump bei einer Pressekonferenz in der Lobby des Trump-Towers in New York.

Foto: Evan Vucci/dpa

Bochum/Washington.   Am Freitag wird Trump vereidigt und ist damit Präsident der Vereinigten Staaten. So schlimm kann es nicht werden, findet Moritz Icking.

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Nachdem in den letzten Monaten von allen möglichen Seiten so getan wurde, als würde mit Trumps Präsidentschaft die Welt untergehen, habe ich mich entschlossen einen Kommentar zu schreiben.

Wahlversprechen weichen häufig ab

Sowieso weicht das, was tatsächlich gemacht wird meistens von den Wahlkampfversprechen ab – so hat Obama Guantanamo nie geschlossen. Das das auch bei Donald Trump der Fall ist, ist wahrscheinlich: Er hat jetzt schon gesagt, dass an der Grenze zu Mexiko an einigen Stellen auch Zäune reichen würden oder dass er „Obamacare“ weitestgehend beibehalten will.

Hinzu kommt, dass die Republikaner traditionell von großen Unternehmen und wohlhabenden Personen unterstützt werden. Da wäre es natürlich schwachsinnig die amerikanischen Unternehmen durch Protektionismus und Rückverlagerung vieler Jobs in die USA zu benachteiligen und sie international nicht mehr wettbewerbsfähig zu machen. Das schadet vielen Bürgern und den USA letztendlich auch.

Unmögliche Ziele

Selbst den arbeitslosen Industriearbeitern aus dem mittleren Westen würde höchstens kurzfristig geholfen, weil sie mittelfristig wieder arbeitslos werden könnten, da die Fabriken dort dann so gut wie nicht mehr exportieren könnten und zusätzlich die Inflation deutlich anziehen würde. Auch wäre es nicht gerade schlau sich mit China anzulegen, da sie der größte Gläubiger der USA sind.

Zusätzlich ist es unmöglich gleichzeitig die Steuern für Unternehmen, Oberschicht, Mittelschicht und Unterschicht zu senken, mehr ins Militär zu stecken und gigantische Investitionen in die Infrastruktur anzustoßen, obwohl die USA sowieso ein Haushaltsdefizit haben.

MC-Reporter Moritz Icking, Klasse 8c, Schiller-Schule, Bochum

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