Ferien

Tiere darf man nicht einfach aussetzen

Statt ein Tier am Baum oder der Autobahnraststätte auszusetzen, kann man zum Beispiel Verwandte bitten, sich darum zu kümmern oder den Vierbeiner während des Urlaubs in einer Tierpension unterbringen.

Statt ein Tier am Baum oder der Autobahnraststätte auszusetzen, kann man zum Beispiel Verwandte bitten, sich darum zu kümmern oder den Vierbeiner während des Urlaubs in einer Tierpension unterbringen.

Foto: NRZ

Xanten.   Rund 70 000 Tiere werden jährlich an Autobahnraststätten zurückgelassen. MC-Reporterin Teresa Bosch zeigt, dass es auch anders geht.

Jedes Jahr zum Ferienbeginn werden in Deutschland nach Angaben des Tierschutzbundes rund 70 000 Tiere ausgesetzt. Diese Zahl umfasst aber nur die Tiere, die auch gefunden werden. Die Tierheime sind während der Ferienzeit überfüllt. Vielen Menschen sind die sonst lieb gewonnen Haustiere dann lästig, weil sie die Tiere nicht mit in den Urlaub nehmen können.

Das Aussetzen der Tiere ist aber eine Straftat und kann mit bis zu 25 000 EUR geahndet werden. Es werden nicht nur Hunde und Katzen ausgesetzt, sondern auch Exoten wie Spinnen, Schlangen und Geckos. Viele Tiere werden einfach auf dem Weg in den Urlaub auf einer Raststätte zurückgelassen.

Dabei hat man doch viele Möglichkeiten, ein Tier während des Urlaubs unterzubringen. Es gibt Tierpensionen und Tierheime, die die Tiere für eine Weile betreuen können. Diese Unterbringung kostet allerdings. Man kann auch die Familie und Freunde fragen, die das Tier bestimmt betreuen würden. Mittlerweile gibt es auch sehr viele Hotels bzw. Pensionen, in denen ein Tier herzlich willkommen ist. Da steht einem Urlaub mit Haustier nichts im Wege.

Teresa Bosch, Klasse 8b, Marienschule Xanten

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