Extremsport

Teuer und extrem gefährlich

Wingsuit-Springer über einer kroatischen Küstenstadt. Sie können bis zu drei Minuten in der Luft bleiben. Foto:DPA

Wingsuit-Springer über einer kroatischen Küstenstadt. Sie können bis zu drei Minuten in der Luft bleiben. Foto:DPA

Xanten.   Wingsuit-Springen ist eine relativ junge Extremsportart. MC-Reporter Lina Seeger und Jill Weiler von der Xantener Marienschule stellen sie vor.

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Wingsuit-Springen ist eine der gefährlichsten Extremsportarten der Welt. Das Besondere daran ist der außergewöhnliche Wingsuit (Flügelanzug“), der es dem Träger ermöglicht, nicht nur senkrecht, sondern auch geradeaus durch die Luft zu fliegen. Viele Menschen wagen damit den Sprung aus Flugzeugen oder von Berghängen und begeben sich für den Nervenkitzel in Gefahr.

Beim herkömmlichen Fallschirmspringen ist man etwa einer Minute im freien Fall, im Gegensatz dazu können es beim Wingsuit bis zu drei Minuten werden. Voraussetzung ist, dass man mindestens 200 normale Fallschirmsprünge absolviert hat, damit man weiß, wie man sich bewegen muss und den Flug steuern kann.

Landen zwischen Schluchten und Felswänden

Das Hobby ist sehr kostspielig: Allein der Anzug kostet mindestens 900 Euro, die Fallschirmausbildung rund 2000 Euro. Dazu kommt die Lebensgefahr, in die man sich begibt. Man springt aus einem fliegenden Flugzeug und landet zwischen Felswänden und Schluchten. Immer wieder passieren schwere Unfälle, die meist tödlich enden. Allein 2015 kamen 22 Athleten ums Leben .

Wir haben an unserer Schule mehrere Personen gefragt, ob sie sich einen Wingsuit-Sprung zutrauen würden. Unsere Mitschülerin Pia antwortete: ,,Ich würde es niemals machen, denn mir wäre es viel zu riskant. Außerdem ist es mir viel zu teuer und ein normaler Fallschirmsprung würde mir auch ausreichen.“ Eine andere Mitschülerin, Charlotte, sagte, sie „würde es auf gar keinen Fall machen“. Personen, die diesen Sprung wagen, seien „lebensmüde“ und einen normalen Sprung „würde ich auch nicht machen“.

MC-Reporterinnen Jill Weiler und Lina Seeger, Klasse 8c, Marienschule Xanten

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