Haustiere

Stumme Schauspieler – Was will mein Tier mir sagen?

Fellpflege, die richtige Ernährung und Gelegenheiten zum Buddeln sind wichtig für Kaninchen.

Fellpflege, die richtige Ernährung und Gelegenheiten zum Buddeln sind wichtig für Kaninchen.

Foto: picture alliance / dpa

Xanten.   MC-Reporterin Laura Wieland hat sich das Verhalten ihrer Kaninchen genau angeguckt – und erklärt, wann man die Tiere nicht stören sollte.

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Auf dem Boden liegend und die Füße zu beiden Seiten hinausgestreckt – so kann ein Kaninchen aussehen, das sich sicher fühlt und entspannt ist. Allerdings sollte man dieses Verhalten nicht falsch deuten, denn es kann auch zeigen, dass das Tier erschöpft ist und dringend seine Ruhe braucht.

In diesem Fall sollte man seinen Liebling, auch wenn es einem schwerfällt, keinesfalls stören oder gar erschrecken. Meine beiden Kaninchen legen sich oft flach auf den Bauch, wenn sie müde vom Spielen und Toben mit dem anderen sind. Dann gilt es besonders darauf zu achten, dass in den Wasserspendern, von denen pro Tier einer vorhanden sein sollte, genügend Wasser ist.

Kaninchen sind ausgezeichnete Gräber – lässt man sie kurz aus den Augen, nutzen sie mit Begeisterung die Gelegenheit und buddeln los. Bei vielen Tieren erkennt man ihr Talent an ihren muskulösen und ausgeprägten Vorderpfoten. Beim Graben sieht man sie zwischenzeitlich Männchen machen. Das ist kein erlerntes Kunststück, die Kaninchen sichern so ihre Umgebung und verschaffen sich einen guten Überblick. Um einen noch besseren Rundumblick zu erhalten, klettern die Nager bei Zeiten auf die von ihnen auserkorenen erhöhten ,,Aussichtsplätze“. Auch meine beiden lieben solche Erhöhungen, weshalb ich ihnen in ihrem Freigehege zum Beispiel Baumstämme und Freisitze anbiete.

Nach den anstrengenden Grabungen putzen die kleinen Racker sich erst einmal ausgiebig. Das sieht knuffig aus, aber man sollte die Tiere dabei nicht stören, denn die Fellpflege schützt das Kaninchen bei schlechter Witterung und es fühlt sich wohl.

Sollte das Haustier seine Pflege vernachlässigen, muss man es im Auge behalten – es könnte krank sein. Um das zu umgehen, sollte man auf die Ernährung seines Lieblings achten. Statt Kraftfutter sollte man lieber Grünfutter und Obst geben, aber Achtung: Ein Apfel zählt für die Kleinen, wie für uns Gummibärchen, als Süßigkeit!

Laura Wieland, 8a, Marienschule, Xanten

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