Engagement

Schüler helfen Flüchtlingen

In einer Deutschgruppe wollen die Schüler den Einwanderern die wichtigsten Worte durch Spiele beibringen möchte.

In einer Deutschgruppe wollen die Schüler den Einwanderern die wichtigsten Worte durch Spiele beibringen möchte.

Foto: Funke Foto Services

Bochum.   Schüler und Schülerinnen der Schiller-Schule unternehmen ein Projekt zur Hilfe für Flüchtlinge. Nele Zimmermann nimmt daran teil.

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Die Schüler und Schülerinnen der Schiller-Schule unternehmen ein Projekt zur Hilfe für Flüchtlinge. Mit viel Engagement wollen sich die zehn Schüler und Schülerinnen um die Einwanderer kümmern, die wahrscheinlich zwischen November und Dezember 2015 an ihre Schule kommen, um sie dabei zu unterstützen sich wieder ein normales Leben aufzubauen.

Dabei treffen sie sich zwei- bis dreimal in der Woche und planen dafür folgende soziale Unternehmungen. Eine Stadtführung, eine Dokumentation und gemeinsame Spiele stehen auf dem Plan. Aber wie wird das alles finanziert?

Spenden durch Waffelverkauf

Die Achtklässler teilen sich in verschiedene Themengruppen auf. Unter anderem gibt es eine Spendengruppe. Im Gymnasium wollen sie durch Waffelverkauf oder einen Sponsorenlauf spenden sammeln, die an die Flüchtlinge weiter geleitet werden.

Außerdem gibt es eine Deutschgruppe, die den Einwanderern die wichtigsten Worte durch Spiele beibringen möchte. Dabei wird ins Englische und Persische übersetzt. Zudem gibt es eine Stadtführungsgruppe, die ihnen verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Bergbaumuseum oder das Stadion und weitere wichtige Adressen zeigen wird.

Führungen durch die Stadt und die Schule

Nicht nur in der Stadt machen sie eine Führung, sondern auch in der Schiller-Schule, denn dort werden Immigranten als neue Schüler das Gymnasium besuchen. Diese Führungen wurden gemeinsam von allen Achtklässlern gemeinsam geplant.

Bei dem ersten Treffen mit den Einwanderern wollen sie ihre Ideen vorstellen und gemeinsam ein Erinnerungsglas machen, in das die Flüchtlinge ihre Wünsche und Ideen werfen können. Am Ende des Projekts wird das Glas wieder geöffnet.

Nele Zimmermann, Klasse: 8A, Schiller-Schule, Bochum

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