Freizeit

Lesen: Abtauchen in andere Welten

Ein Besuch in der Buchhandlung gehören für Ronja Hopfinger bei jedem Stadtbesuch dazu.

Ein Besuch in der Buchhandlung gehören für Ronja Hopfinger bei jedem Stadtbesuch dazu.

Foto: Lars Fröhlich

Dinslaken.   Bücher bieten eine willkommene Abwechslung zum stressigen Alltag. Was ein gutes Buch ausmacht und warum manche Buchverfilmungen schlecht sind, erklärt MC-Reporterin Ronja Hopfinger.

Bei jedem Stadtbesuch gehört für mich ein Abstecher in die Buchhandlung oder Bücherei dazu. Denn lesen ist faszinierend. Es gibt Bücher, die einen in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen. Krimi, Thriller, Liebesromane, Fantasy und noch viele weitere Genres, die es in unzähligen Formaten und von verschiedenen Autoren zu kaufen gibt. Natürlich gibt es auch die Werke von berühmten Autoren, die man gelesen haben muss wie zum Beispiel „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgerson“ von Selma Lagerlöf und „Oliver Twist“ von Charles Dickens, aber auch die von Kennern empfohlenen Geheimtipps, die genauso gut zu lesen sind.

Wie es für ein 14-jähriges Mädchen üblich ist, habe auch ich mich in die Jugendromane verliebt. In meinen Regalen steht unter anderem die „Tribute von Panem“- Reihe von Suzanne Collins, ebenso wie die „Lux-Serie“ von Jennifer L. Armentrout und die Schattenjäger-Werke von Cassandra Clare. Diese Werke haben unterschiedliche Handlungsstränge, die in verschiedenen Zeiten spielen. Die Hauptcharaktere sind in jedem Strang andere, doch kommen auch viele Personen in einer Geschichte vor, die man eigentlich aus einem der anderen Bücher kennt. Oft wird auch auf Begebenheiten der früheren Bände angespielt.

Bücher werden immer häufiger verfilmt

Es kommt immer häufiger vor, dass Jugendbücher verfilmt werden und so aus großartigen Geschichten sogar Filme entstehen. Die kommen mal mehr, mal weniger gut bei den Fans an. Ein gutes Beispiel für eine – wie ich finde – nicht so gute Verfilmung wäre da wohl ,,Die Bestimmung- Allegiant“, denn der Regisseure hat sich viel zu weit von der Buchvorlage entfernt, nur um für die Fans nur ein Happy-End zu schaffen. So hatte das Ende des Films rein gar nichts mehr mit dem Ende des Buches zu tun. Eine großartige Buchverfilmung dagegen ist ,,Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien, umgesetzt von Peter Jackson. Noch heute gelten die von Computer animierten Krieger und Effekte als prägend in der Filmindustrie. Aber auch ohne eine reguläre Filmlänge von zwei Stunden, kann ein Buch sehr lange beschäftigen, indem der Text sich flüssig lesen und verstehen lässt.

Wichtig für ein Buch ist – neben der spannenden Story – selbstverständlich auch ein interessantes Cover, das dem Leser sofort ins Auge springt. Seien es nur auffällige Farben, ein guter Titel oder ein schönes Motiv. Doch um den Leser wirklich am Ball zu halten, muss der Text spannend sein und darf keine langweiligen oder sich ziehenden Textstellen haben. Bücher sind eine willkommene Abwechslung zur oft stressigen Realität. Schon allein der Beruf Autor fordert eine Menge Kreativität, um sich immer wieder neue Geschichten und Personen auszudenken und diese dann noch glaubwürdig rüber kommen zu lassen.

Ronja Hopfinger, Klasse 8c, Ernst-Barlach-Gesamtschule, Dinslaken

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