Reise

In der Stadt, die niemals schläft

Kaum eine Stadt hat eine so beeindruckende wie berühmte Skyline wie New York.

Kaum eine Stadt hat eine so beeindruckende wie berühmte Skyline wie New York.

Foto: Markus Wilmers

Dortmund/New York.   MediaCampus-Reporterin Lea Starry war in New York und erklärt im Interview mit Leonie Lenz dem „Big Apple“ ihre Liebe.

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Sie ist die Stadt, die niemals schläft. Der „Big Apple“, dem schon Frank Sinatra im Song „New York, New York“ seine Liebe erklärte. MediaCampus-Reporterin Lea Starry war dort und hat die Stadt in ihr Herz geschlossen. Ein Interview.

Lea, wie hast du New York denn im Allgemeinen empfunden?

Lea: Ich fand es wirklich wunderschön! Es waren massenhaft Leute auf dem Times Square. Wir haben sehr viel gesehen und weil wir im Herbst geflogen sind, war es auch nicht so warm. Es waren so um 20 Grad, dementsprechend waren auch nicht so viele Touristen dort.

Du warst ja mit deiner Familie dort. Was habt ihr euch denn alles angesehen?

Wir haben uns natürlich sehr viele Sehenswürdigkeiten angesehen! Begonnen haben wir mit dem Besuch der Freiheitsstaue. Mit einem Schiff wurden wir auf die Insel „Liberty Island“ gebracht, wo die „Statue of Liberty“ mit ihrer Gesamthöhe von genau 92,99 Metern emporragt! Danach fuhren wir mit der „Staten Island Ferry“ weiter nach „Ellis Island“, ins National Museum of Imigration, wo sich zwischen 1892 und 1954 die wichtigste Einwanderungsstation der USA befand. Tags darauf waren wir auf dem „One World Trade Center“. Das war unglaublich! Der Tower ist über 541 Meter hoch und damit das höchste Gebäude Amerikas. Wir waren auch an der Gedenkstelle, wo früher die Zwillingstürme standen - das berühmte „World Trade Center“. Der Terroranschlag am 11. September 2001 hat alle New Yorker in Angst und Schrecken versetzt. Das ist ein äußerst denkwürdiger Ort, er ist noch heute voller Trauer. New Yorks Wahrzeichen Nummer eins ist aber das Empire State Building. Wir hatten unsere Eintrittskarten zum Glück schon via Internet von Zuhause aus vorbestellt und konnten so an der Warteschlange vorbeigehen. Das hat zwar mehr gekostet, uns jedoch viel Wartezeit erspart. Insgesamt kann man sagen, dass die Gebäude in der Stadt sehr monumental sind.

Könntest du den Lesern ein paar allgemeine Informationen über New York geben?

New York hat aktuell rund 8 175 133 Einwohner. Das sind echt schon eine Menge Menschen. Viele Handelsplätze und Wirtschaftszentren der Welt befinden sich in der Stadt, ebenso sind internationale Konzerne und Organisationen dort ansässig. Aber auch kulturell ist die Stadt unheimlich spannend. Es gibt mehr als 200 Museen in New York, wie zum Beispiel das Museum of Modern Art (MoMA), das sehr interessant war, oder das American Museum of Natural History. Hier wurde der Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller gedreht. Außerdem gibt es mehr als 500 Galerien, rund 150 Theater und Bühnen am und um den Broadway herum, auf denen zahlreiche Stücke wie „Das Phantom der Oper“, „Cats“ oder „Les Miserables“ gespielt werden. Und für die kulinarischen Freuden kann man aus rund 18 000 Restaurants mit Speisen aus aller Welt wählen.

Was würdest du sagen, muss man in New York unbedingt gesehen haben?

Man muss unbedingt ins Macy´s! Das ist eines der größten Einkaufszentren der Welt. Aber sich zu entscheiden, ist schwierig. Denn die Sehenwürdigkeiten fand ich alle wunderschön und auf jeden Fall auch spektakulär. Die Stadt an sich war die Schönste, die ich je gesehen habe. Es gibt sehr viele Businessleute und nur sehr wenige Menschen, die wirklich in New York City gewohnt haben. Die meisten Menschen wohnen anscheinend nur außerhalb, weil die Mieten sehr hoch sein sollen.

Du hast gerade schon die vielen Restaurants erwähnt. Wie war das Essen denn nun?

Um ehrlich zu sein: Es war alles sehr fettig und deftig. Also länger als eine Woche hätte ich das persönlich auch nicht ausgehalten. Wir haben uns in den sieben Tagen recht ungesund ernährt und das hat man auch gemerkt. Dort herrschen ganz andere Essgewohnheiten als hier.

Die New Yorker haben ja den Ruf, immer schlecht gelaunt und unfreundlich zu sein. Wie hast du das empfunden?

Genau andersherum. Die Menschen waren wirklich sehr freundlich! Das hätte ich nie gedacht. Wenn wir Hilfe brauchten, mussten wir die Leute nicht erst fragen, sondern sie sind direkt auf uns zugekommen. Das ist mir in Deutschland noch nie passiert. Respekt dafür.

Lea, vielen Dank für das ausführliche Interview über diese wirklich außergewöhnliche Stadt.

(Das Interview wurde geführt von MediaCampus-Reporterin Leonie Lenz.)

Leonie Lenz, Lea Starry, Klasse 8c, Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Dortmund

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