Buchkritik

„Im Fadenkreuz“ – Ein Buch für starke Nerven

Im neuesten Bodyguard-Buch wird ein weltweiter Teenie-Star zum Anschlagsziel

Im neuesten Bodyguard-Buch wird ein weltweiter Teenie-Star zum Anschlagsziel

Foto: Uwe Anspach/dpa

Bochum.   Im neuesten „Bodyguard“-Buch wird ein weltweiter Teenie-Star zum Anschlagsziel. Ein aufregendes Buch, findet MC-Reporter Maximilian Fritze.

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„Im Fadenkreuz“, so heißt das neueste Bodyguard-Buch, das natürlich wieder von Chris Bradford geschrieben wurde. Jetzt gehört es zu meinen Lieblingsbüchern.

Ash Wild, ein Teenie-Star aus den USA, hat einen Drohbrief erhalten und soll deswegen von Charlotte Hunter beschützt werden. Charley ist ein 14-jähriges „Surfer-Girl“ aus Kalifornien und wurde von „Buddyguard“ rekrutiert. Dies ist eine Organisation, die Jugendliche als Bodyguards einsetzt, um berühmte Persönlichkeiten zu schützen, denn unauffällige Bodyguards sind am erfolgreichsten. Auch Charley wurde von „Buddyguard“ rekrutiert, hat bereits viele Einsätze hinter sich und ist der erfolgreichste „Buddyguard“. Doch nun wird sie zu ihrem schwierigsten Einsatz geschickt. Sie soll Ash auf seiner USA-Tournee begleiten. Der Einsatz verläuft zunächst ruhig, auch weil sie ein großes Sicherheitsteam an ihrer Seite hat. Doch als sie sich langsam an den Tour-Rhythmus gewöhnt, wird Ash zum Anschlagsziel und auch sie rückt ins Visier der Attentäter, da sie Ash in jeder Situation zu retten weiß.

Ein trauriges Ende

„Im Fadenkreuz“ ist der vierte Band der „Bodyguard“-Reihe und ist meiner Meinung nach der gelungenste. Am Anfang geht es erstmal ohne Action los, da dort beschrieben wird, wie und wo Charley rekrutiert wird. Viele werden dies vielleicht langweilig finden, doch ich finde es genau richtig, erst einmal ihr Leben vor „Buddyguard“ zu beschreiben. Vor allem, weil man dadurch einen guten Einblick in ihre Gefühle und Probleme bekommt.

Schade finde ich, dass es in diesem Buch nicht um Connor Reeves geht, der der Held aus den anderen Büchern ist, sondern es sich um die Geschichte seiner Freundin Charley handelt, da ich mich an Connor gewöhnt und seine Eigenschaften verinnerlicht hatte. Ein weiterer Punkt ist, dass es wohl das traurigste Ende ist, was ein Buch haben kann.

Wer ist der Attentäter?

Trotz allem hat der Autor die Person, die in den anderen Bänden eher als Nebenrolle vertreten war, sehr gut in einen Hauptcharakter verwandelt. Man gewöhnt sich auch schnell an die neue Hauptperson und ihre Sichtweise. Außerdem ist das Buch sehr gut aufgebaut: Es läuft alles auf ein großes Finale hinaus – in diesem Fall der letzte Auftritt von Ash, wobei es aber auch zwischendurch immer wieder Höhepunkte gibt. Auch kann man sehr gut miträtseln, wer denn der Attentäter ist und seine eigenen Vermutungen anstellen, bis er sich am Ende offenbart.

Alles in allem ist es meiner Meinung nach ein tolles Buch und der absolute Höhepunkt der Bodyguard-Reihe. Die anhaltende Spannung begeistert, trotz des tragischen Endes. Geeignet ist es für alle Leser, die Action mögen und starke Nerven haben.

MC-Reporter Maximilian Fritze, Klasse 8c, Schiller-Schule, Bochum

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