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Ende der bequemen Chill-Zeit

Jeans, Stoff- oder Jogginghosen - welches Outfit ist für die Schule angemessen?

Jeans, Stoff- oder Jogginghosen - welches Outfit ist für die Schule angemessen?

Foto: dpa

Dortmund.   Ist das Tragen von Jogginghosen in Schulen fehl am Platz? Ja, meint Nassma Abdelouahabi.

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Demnächst sollen locker sitzende Hosen an unserer Schule verboten werden. Was aber nützt uns Schülern dieses Verbot und wird es sich durchsetzen können?

An einer Dortmunder Schule soll bald die Regel in Kraft treten, dass Schüler nicht mehr mit Jogginghosen – auch bekannt als Trainingshosen – im Unterricht und generell in der Schule erscheinen dürfen. Die Gründe dafür sind ganz einfach und auch nachvollziehbar.

In der Schule für das Leben lernen

Die weiterführenden Schulen sind ein Ort, an dem sich die Schüler auf ihr späteres Leben sowie den Beruf vorbereiten sollen. Dazu gehört selbstverständlich auch die richtige Kleidung und wie man sich seinen Mitmenschen gegenüber präsentiert. Die bequeme Jogginghose ist da das falsche Signal am falschem Ort zur falschen Zeit.

Kleider machen Leute

Darüber hinaus hat die Kleidung eine unbewusste Auswirkung auf unser Verhalten sowie unsere Motivation, in der Schule lernen zu wollen. Denn in einer Jogginghose fühlt man sich automatisch anders als wenn man eine gebügelte Stoffhose trägt mit einem dazu passenden Hemd oder zumindest eine normale Jeans. So gekleidet hinterlässt man außerdem einen guten Eindruck – anders als mit einer locker sitzenden Trainingshose.

Letztendlich bleibt abzuwarten, ob sich das Jogginghosen-Verbot durchsetzen und wie viel Konflikt es auslösen wird.

MC-Reporterin Nassma Abdelouahabi, Klasse 9A, Wilhelm-Röntgen-Realschule, Dortmund

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