Natur

Eine ganz andere Welt

Das Innere der Attahöhle.

Das Innere der Attahöhle.

Foto: WP

Attendorn.   Die Attahöhle in Attendorn beeindruckt nicht nur durch ihre Größe. Jonas Stahl und Max Alfes haben sich dort einmal umgesehen.

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Die Attahöhle wurde im Jahre 1907 zufällig von Bergarbeitern entdeckt, die eine Sprengung durchführten. Als der Staub sich gelegt hatte, blickten sie erstaunt in eine ganz neue Welt: Sie standen vor dem Eingang einer unbekannten Höhle. Noch im selben Jahr, am 7. September, wurde die erste Halle der Attahöhle eröffnet. Dann begann die Erschließung der restlichen Höhlensysteme, die der Inhaber einer hiesigen Kalksteinfabrik auf eigene Kosten bezahlte. Die Forscher konnten so immer weitere Teile der Höhle erkunden, bis Mitte der 80er Jahre die Erschließung des Höhlensystems ganz abgeschlossen werden konnte.

Die Attahöhle sticht nicht nur durch ihre Größe von 6732 Quadratmetern hervor, sondern auch durch die besondere Anordnung der Kalkkörper (Stalaktiten, Stalagmiten und Gardinen). Mehrere hunderttausend Besucher strömen pro Jahr in die Attahöhle. Fokus der Geschäftsleitung ist die Erhaltung der Höhle, damit sie auch noch für zukünftige Generationen besuchbar ist. Zu den weiteren Besonderheiten der Attahöhle zählt der allseitsbekannte Attakäse welcher gut ein Vierteljahr in einem für Touristen unzugänglichen Teil der Höhle reift. Die Attahöhle ist seit vier Generationen in Familienbesitz.

Mediacampus-Reporter Jonas Stahl, Max Alfes, Klasse 8a, Konrad-Adenauer Schule, Wenden

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