Sport

Downhill - Fahrradfahren für Wagemutige

Jakob Brehm und Max Becker stürzen sich im wahrsten Sinne „Downhill“.

Jakob Brehm und Max Becker stürzen sich im wahrsten Sinne „Downhill“.

Foto: Max Spreemann

Olpe/Wenden.   Jakob Brehm ist begeisterter Downhill-Fahrer. Bei MediaCampus stellt er seinen Sport vor.

Der Downhillsport findet vor allem in der Altersklasse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen statt. Mit einem speziellen Fahrrad rasen die Biker mit hoher Geschwindigkeit die Berge runter. Das Downhillbike, also das spezielle Fahrrad, ist mit Federungen sowohl vorne, als auch hinten ausgestattet. Außerdem werden spezielle Materialien, wie zum Beispiel Carbon benötigt, die das Fahrrad nicht gerade billig machen.

Dazu wird eine besondere Sicherheitsausrüstung benötigt, die den Fahrern bei großen Sprüngen oder bei Stürzen Schutz geben sollen. Es gibt auch Rennen, wo sich die Fahrer untereinander messen, wer am schnellsten den Berg hinunter kommt. Das wird durch Zeitmessung ermittelt, da es viel zu gefährlich wäre, wenn alle Fahrer gleichzeitig fahren würden. Die Rennen erfolgen in unterschiedlichen Altersstufen, weil die Älteren meist schon mehr Erfahrung gesammelt haben und die Jüngeren sonst keine Chance hätten.

Um dies etwas zu veranschaulichen, nehme ich das Beispiel unseres BBB Racing Teams. Das Team besteht aus drei Fahrern: Dem ältesten Luca Böhmer (16), Max Becker (15) und mir, Jakob Brehm (13). Wir fahren alle seit ungefähr drei Jahren Downhill und haben seit Anfang Mai diesen Jahres ein Racing Team. Häufig gestellte Fragen habe ich in Form eines Interviews beantwortet:

Wie ist euer Name entstanden?

Als ich bei Max geschlafen habe, haben wir uns gedacht: “Lass uns doch ein Racing Team bilden.“ Das Problem war, dass uns kein Name einfiel. Letztendlich haben wir die Anfangsbuchstaben unserer Nachnamen genommen.

Woher kennt ihr euch?

Luca wohnt in meinem Nachbardorf und wir kannten uns seit der Grundschule. Irgendwann begann er Dirtbike zu fahren. Anfangs hielt ich nichts davon, doch irgendwann legte ich mir auch eins zu. Da wir aber auf dem Land wohnen und es hier kaum Dirtparks gibt, fuhren wir durch die Wälder und bauten uns dort unsere eigenen Sprünge und Strecken. Da die Sprünge immer größer und die Reparaturen immer teurer wurden, legten wir uns Fully’s zu. Damit sind die stark gefederten Fahrräder gemeint. Ein knappes Jahr später nahmen wir an dem ersten Rennen teil. Dort haben wir Max getroffen, der schon gut fahren konnte. Aus Konkurrenz wurde Freundschaft.

Dieses Jahr sind wir auch zusammen in den Bikeurlaub nach Österreich gefahren.

Hattet ihr schon Stürze?

Kleine Stürze gehören immer dazu. Irgendwann hinterlassen sie auch Spuren, wie an meiner Lippe. Im Bikeurlaub dieses Jahr hatte Max allerdings einen schweren Sturz. Er kam aber noch mit einer schweren Gehirnerschütterung davon. Er hatte noch Glück im Unglück, da er einen halben Meter neben einem spitzen, dicken Ast gelandet ist. Das Fahrrad aber war hinüber. Luca aber ist bisher immer noch mit kleinen Stauchungen oder Prellungen davon gekommen.

Jakob Brehm, Klasse 8a, Konrad-Adenauer Schule, Wenden

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