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Die Vorteile und Gefahren sozialer Netze

Instagram und Snapchat gehören zu den beliebtesten Netzwerken bei Jugendlichen.

Instagram und Snapchat gehören zu den beliebtesten Netzwerken bei Jugendlichen.

Foto: dpa

Xanten.   Immer auf dem neuesten Stand sein ist einer der Vorteile von Facebook und Co. Doch man sollte aufpassen, was man mit seinen Freunden teilt.

Heutzutage sitzen Jugendliche ständig an ihren Smartphones, Handys oder Laptops, um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Soziale Netzwerke bieten dafür vielfältige Möglichkeiten: Hier kann man Informationen finden, aber auch schauen, was die Freunde so treiben und selbst Inhalte wie Fotos oder Videos teilen. Eine der häufigsten Anwendungen von sozialen Netzwerken ist das Anschauen von Fotos und Profilen von Freunden und Bekannten sowie Chatten. Aber auch zum spielen von Onlinespielen und zum Kontakte knüpfen werden Facebook und Co. oft genutzt.

Zu den Top 5 der sozialen Netzwerke gehören weltweit laut der JAMES-Studie aus dem Jahr 2014, in der es um die Nutzung digitaler Medien durch Jugendliche geht: Facebook, Twitter, Tumblr, Instagram und Google Plus. Speziell bei Jugendlich beliebt sind Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat. Außerdem besagt die Studie, dass 80% der Jugendlichen heute täglich soziale Netzwerke besuchen.

Vor- und Nachteile der sozialen Netzwerke

Natürlich gibt es Vor-und Nachteile bei der Nutzung sozialer Netzwerke. Vorteile sind unter anderem, dass man immer auf dem neusten Stand gehalten wird und beispielsweise über Kanäle wie YouTube berühmt werden kann. Außerdem gibt es direkte und schnelle Kommunikation mit Freunden oder Followern sowie schnelles Feedback für geteilte Inhalte. Die Kommunikation ist weltweit 24 Stunden rund um die Uhr möglich und die Anmeldung ist meistens kostenlos.

Aber es gibt auch ein paar Nachteile, da die Daten nicht immer sicher sind und die berufliche Karriere wird behindert werden, wenn man unangemessene Inhalte mit den falschen Leuten teilt. Häufig wird im Netz auch gemobbt. Die Kommunikation zwischen „realen“ Personen verliert immer mehr an Bedeutung und es kann passieren, dass man online ausspioniert wird. Mittlerweile nur noch wenige Nutzer ehrlich, was die Angabe ihrer persönlichen Daten angeht. Außerdem: Wer die falschen Inhalte postet, kann seinem Image schaden. Das ist oftmals der Unerfahrenheit mancher Nutzer geschuldet. Darüber hinaus fehlt auch die Kontrolle über die eigenen Inhalte. Einmal gepostet, können Bilder und Videos gestohlen oder manipuliert werden.

So behält man die Kontrolle über die eigenen Inhalte

Es gibt aber auch Möglichkeiten,um sich in Sozialen Netzwerken zu schützen. Hier ein paar Tipps: Man sollte seine Privatsphäre immer schützen und sich die Frage stellen, welches Bild man von sich posten/teilen will, da Dritte mit den Informationen bewusst jemanden bloßstellen oder demütigen („Cybermobbing“) könnten. Man sollte sich überlegen, welche Informationen man von sich preisgibt und veröffentlicht. Außerdem gilt: Wenn man von jemand anderem auf einem Foto markiert wird, das man nicht publik machen möchte, hat man das Recht, die Löschung des Bildes zu verlangen. Man sollte nur Freunde hinzufügen, die man auch selbst kennt und sichere Passwörter benutzen, die man niemals weitergibt. Allerdings sollte man sich auch an die Altersbeschränkungen der sozialen Netzwerke halten. Es ist von Vorteil, vor dem Beitritt in ein soziales Netzwerk die Nutzungsbedingungen zu lesen und regelmäßig seine Kontaktlisten sowie Privatsphäre-Einstellungen überprüfen.

Sofie Lisken, Klasse 8c, Marienschule Xanten

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