Weltall

Das wissen wir über das Universum

Das Universum übt auf die Menschen eine besondere Faszination aus.

Das Universum übt auf die Menschen eine besondere Faszination aus.

Foto: Patrick Pleul

Bottrop.   Seit Jahrhunderten erforschen Menschen das All. Vieles bleibt für die Experten aber noch ein Rätsel. Emilia Brzezina fasst zusammen, was wir wissen.

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Ein sternenklarer Himmel ist schön aber auch geheimnisvoll. Ganz ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal in einen sternenklaren Himmel geblickt? Dieser Moment zeigt uns, wie klein und verletzlich wir Menschen im Vergleich zum Universum sind. Das Weltall wird schon seit Jahrhunderten erforscht. Trotzdem sind viele Dinge noch unklar. Das haben wir über das Universum aber bereits herausgefunden:

Was ist das Universum eigentlich?

Das Universum ist aufgeteilt in Materie und Energie. Alles hat mit winzig kleinen Teilchen angefangen und hat sich später zu einem großräumigen Gebilde, den sogenannten Galaxien entwickelt. Ausgedacht hat sich das Wort „Universum“ Philipp von Zesen. Das war schon vor dreihundert Jahren. Die Physik und – man staune – auch die Philosophie sind Teilgebiete der Astrologie. Diese beiden Wissenschaften untersuchen die Eigenschaften des Universums. Dabei gehen sie zum Beispiel der Frage nach: „Was ist das Universum?“

Die Theorie

Albert Einstein, der große bekannte Physiker, hat dazu beigetragen, dass wir heute dieses großräumige Universum verstehen könne. Ohne seine Relativitätstheorie wären wir ganz schön aufgeschmissen. Eine weitere wichtige Wissenschaft, die Quantenphysik, hat für uns bedeutende Informationen zum frühen Universum geliefert, also der Zeit kurz nach dem Urknall. Die altbewährte Urknalltheorie geht davon aus, dass das Universum in einem bestimmten Augenblick, also dem Urknall, entstanden ist und sich seitdem erweitert hat. Demnach sind Zeit, Raum und Materie mit dem Urknall entstanden. Die Zeiten vor dem Urknall und Orte außerhalb des Universums sind physikalisch nicht begründbar. Deshalb existiert kein räumliches Außerhalb, kein zeitliches Davor. Außerdem gibt es keine Begründung für die Entstehung des Universum in der Physik. Genauso kann man nur Vermutungen abgeben, wo eine sehr weit entfernte Galaxie liegen könnte. Beispielsweise durch Berechnungen. Auch ist man sich nicht sicher, ob andere Lebewesen existieren. Man kann sagen, dass das Universum so viel zu verbergen hat, dass man niemals alles entdecken könnte. Es ist ein Geheimnis für sich selbst.

Das hat die Menschheit erforscht

Wissen die meisten Menschen überhaupt, wie wichtig dieses Wissen über das derzeitig erforschte Universum ist? Nehmen wir mal die Sterne: Diese bestehen aus sehr heißem Gas und Plasma, ähnlich wie unsere Sonne. Sterne kommen in unterschiedlichsten Größen, Leuchtkräften und Farben vor. Daher werden sie nach bestimmten Eigenschaften klassifiziert. Sie sind äußerst aktive Gasriesen, die im Inneren Millionen Grad heiß sind. Planeten sind Himmelskörper, allerdings bestehen sie aus Erde und Gestein und nicht etwa aus Gas oder Plasma. Die äußeren Planeten jenseits des Mars bestehen aus ähnlichen Stoffen wie die Sonne, sind aber viel kälter.

MC-Reporterin Emilia Brzezina, Klasse 8, Josef-Albers-Gymnasium, Bottrop

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