Schwarz-gelbe Insekten: So unterscheidet man Wespe und Biene

Wespen erkennt man gut - an der Wespentaille. Es gibt eine Art Einschnitt zwischen dem mittleren Körperabschnitt und dem Hinterleib. Und natürlich trägt sie das typische schwarz-gelbe Körperkleid.

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Wespen erkennt man gut - an der Wespentaille. Es gibt eine Art Einschnitt zwischen dem mittleren Körperabschnitt und dem Hinterleib. Und natürlich trägt sie das typische schwarz-gelbe Körperkleid.

Am üblichsten sind in Deutschland zwei Arten: Die Deutsche Wespe erkennt man an einer gelben Stelle mit drei schwarzen Punkten zwischen ihren Augen. Die Gemeine Wespe, auch als Gewöhnliche Wespe bezeichnet, hat einen ankerförmigen Fleck an dieser Stelle. Nur diese beiden Arten haben es auf unsere Lebensmittel abgesehen.

Die Hornisse ist auch eine Wespenart, die zusätzlich zum Streifenmuster in Gelb und Schwarz rötlich-braune Bereiche am Kopf und in der Körpermitte hat. Sie ist größer als andere Wespen. Den Unterschied sollte man kennen, denn Hornissen kommen in Deutschland nur noch selten vor und stehen unter Naturschutz - genauso wie Bienen.

Honigbienen haben zusätzlich zum Streifenkleid einen eher bräunlichen Hinterleib, sind rundlicher und stärker behaart. Und bei einem Stich verlieren sie ihren Stachel, Wespen nicht. Hummeln gehören zu den Bienen, daher können sie ebenfalls stechen. Die vergleichsweise dicken Brummer tragen noch mehr Fell als die Bienen. Sie wirken gemütlich, wenn sie durch die Gegend schwirren. Sie interessieren sich nicht für Lebensmittel, sondern suchen Nektar.

Schwebfliegen sind nur scheinbar Wespen - und komplett harmlos. Sie können nicht einmal stechen. Ihr schwarz-gelbes Kleid ist reine Tarnung. (dpa)

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