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Mit diesen sechs Tipps findet man das günstigste Bahnticket

Bahn sperrt Strecken wegen Sturm – muss das sein?

Sturmfolgen: Die Deutsche Bahn sperrt immer öfter Strecken wegen eines Unwetters – warum ist das so? Und muss das so sein? Wir haben nachgefragt.

Sturmfolgen: Die Deutsche Bahn sperrt immer öfter Strecken wegen eines Unwetters – warum ist das so? Und muss das so sein? Wir haben nachgefragt.

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Berlin  Zugfahren muss nicht immer teuer sein. Wer einige Tipps beachtet, kann auch für wenig Geld durchs Land reisen. Das muss man beachten.

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Viele Reisende ärgern sich immer wieder über die teuren Tickets der Deutschen Bahn. Doch Zugfahren muss nicht immer teuer sein.

Wer den Überblick über den Tarifdschungel der Bahn behält und ein paar Tipps und Tricks kennt, kann seinen Geldbeutel und auch die Umwelt schonen. Darauf muss man achten:

Der richtige Zeitpunkt:

Die wichtigste Regel für Sparfüchse ist: Frühzeitig buchen. Wer günstig mit der Bahn fahren möchte, sollte nicht erst wenige Tage vor der Reise nach einem Ticket suchen. Die Sparpreis-Kontingente sind begrenzt und an beliebten Reisetagen schnell vergriffen. Das betrifft vor allem die Freitag- und Sonntagnachmittage.

Wer es kann, sollte daher besser an anderen Tagen reisen. So hat Stiftung Warentest herausgefunden, dass es von Montag bis Mitt­woch oft für 60-70 Prozent der geprüften Verbindungen 19-Euro-Tickets gibt. Am Samstag erhöht sich das Angebot güns­tiger Fahr­karten, je später man reist.

Alternative Bahnhöfe:

Wer nicht an einen festen Bahnhof gebunden ist, kann auch die Preise für Fahrten von alternativen Ziel- und Abfahrtsbahnhöfe überprüfen. Mit etwas Glück ist eine Reise ab dem Bahnhof Berlin-Ostbahnhof günstiger als eine ab dem Berliner Hauptbahnhof.

Internationale Verbindungen:

Es klingt absurd, aber bei grenznahen Fahrten sollten Bahnkunden auch überprüfen, ob es mit einem Ziel- oder Abfahrtsbahnhof im Ausland günstiger wird. Denn oft profitiert man von den günstigen Europa-Sparpreisen mit Tickets ab 19,90 Euro.

Wer zum Beispiel ins Ruhrgebiet will, kann auch einen Ankunftsort in den Niederlanden wählen und dann einfach vorher in Essen aussteigen.

Über andere Seiten buchen:

Die Deutsche Bahn schaltet auf einigen Preisvergleichseiten für Fernbusse gelegentlich Anzeigen – um die Kunden der Konkurrenz zu locken. Die Angebote tauchen dann zwischen den angezeigten Busverbindungen auf. Die Suche nach Bahntickets auf Portalen wie fernbusse.de kann sich also lohnen.

Auch Portale wie etwa der Reiseanbieter L’tur haben ein bestimmtes Restplatzkontingent an günstigen Tickets. Mit etwas Glück findet man eine Fahrt für 19 Euro.

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Bahncard nutzen:

Ist man an ein Sparpreisticket der Bahn gekommen, kann man mit der Bahncard 25 und 50 nochmal 25 Prozent Rabatt erhalten. Ein 19-Euro-Ticket kostet so nur noch 14,25 Euro.

Sparpreis-Finder:

Die Deutsche Bahn bietet auf ihrer Webseite auch einen Sparpreis-Finder an, der einen Überblick über die Schnäppchenangebote liefert.

Stiftung Warentest empfiehlt bei der Suche das Häkchen bei „schnelle Verbindungen bevorzugen“ zu entfernen. Die Voreinstellung verhindere nämlich, dass einige günstige Angebote gar nicht erst auftauchten. Sucht man dagegen nach allen möglichen Verbindungen, werden auch Züge angezeigt, die nur minimal später das Ziel erreichen.

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