Steht weder auf Speisekarten noch bei einer Einladung von Freunden auf dem Tisch – ist aber ein köstlicher Energiespender voll gesunder Zutaten!

Es gibt ein paar Gerichte, die stehen weder auf irgendeiner Speisekarte noch bekommt man sie bei einer Einladung bei Freunden serviert. Der Graupeneintopf ist so ein Gericht. Der Graupeneintopf ist so ein Gericht. Ganz selten gibt es vielleicht mal ein Graupenrisotto in einem Restaurant, das sich Regionalität auf die Fahne geschrieben hat. Aber den klassischen Gemüseeintopf mit Graupen, den haben wir alle vergessen. Dabei war dieser bäuerliche Eintopf früher ein wichtiger Energiespender für Erntehelfer während der Feldarbeit. Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehaltes und der komplexen Kohlenhydrate werden diese geschälten polierten Gersten- oder Weizenkörner – nichts anderes sind Graupen nämlich – im Körper langsamer abgebaut und sorgen dadurch für ausdauernde Energie. Übrigens auch für Arbeiter geeignet, die nicht auf dem Feld stehen, sondern vor einem Bildschirm sitzen.

Vergessener Graupeneintopf mit Kasseler

Zutaten für 4 Personen:

  • 300 g Möhren
  • 500 g Kartoffeln
  • 250 g Porree (Lauch)
  • 500 g ausgelöster Kasselernacken
  • 2 EL Öl
  • 150 g Perlgraupen (polierte Gerstenkörner)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • 200 g tiefgefrorene Erbsen
  • 4 Stiele Petersilie

1 Möhren putzen, schälen und waschen, Kartoffeln schälen und waschen, beides würfeln. Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Kasseler klein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen, Kasseler darin kurz anbraten. Gemüse und Graupen zufügen, mit Brühe ablöschen. Aufkochen, mit Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

2 Erbsen zufügen und weitere 5 Minuten garen. Petersilie waschen, trocken schütteln und Blätter fein hacken. Suppe noch einmal abschmecken und mit Petersilie bestreuen.

Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

Pro Portion ca. 610 kcal, 25 g F, 61 g KH, 34 g E.