Mode

„Personal Shopper“: Amazon bietet jetzt Fashion-Boxen an

Heute gibt es kaum etwas auf der Welt, das der Online-Händler Amazon nicht verkauft. Und es gibt kaum einen Ort auf der Welt, wo das alles nicht zu haben ist. Doch wie wurde das Unternehmen so groß?

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Berlin.  In den USA können sich Amazon-Prime-Kunden auf die Auswahl ihres persönlichen Modeberaters verlassen. So funktioniert der Service.

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Ein persönlicher Modeberater, der monatlich eigenhändig ausgesuchte Stücke den Kunden in einem Paket nach Hause schickt: Dieser Service ist jetzt für Amazon Kunden in den USA verfügbar.

Der Online-Händler startet für seine Prime-Kunden in den Service „USA Personal Shopper by Prime Wardrobe“, wie verschiedene US-amerikanische Medien berichten.

Der persönliche Modeberater basiert auf Prime Wardrobe. Dort können Prime-Mitglieder selbst Kleidung aussuchen, sich nach Hause schicken lassen und wieder kostenlos zurückschicken.

Amazon: Eine Fashion-Box pro Monat mit acht Stücken

Bei „Personal Shopper“ sollen die Kunden beim Aussuchen der richtigen Kleidung unterstützt werden. Zunächst müssen sie Fragen zu Stil, Passform, Vorlieben beantworten.

Die Daten werden dann an einen der persönlichen Modeberater geschickt, der eine passende Auswahl an Kleidung für die Kunden zusammenstellt. Zur Auswahl stehen über 500.000 Mode-Artikel verschiedener Marken wie Calvin Klein, Adidas und Levi’s und Amazons Eigenmarke Essentials.

Die ausgesuchten Stücke werden dann in einer Fashion-Box an die Kunden geschickt. Bis zu acht Stücke sind in dem Paket enthalten, Kunden dürfen die Kleidung eine Woche behalten. Zahlen müssen sie nur für die Kleidung, die sich auch behalten.

Amazon startet Verkauf von Influencer-Kollektionen

Der Persönliche Modeberater kostet monatlich 4,99 Dollar. Der Service ist aktuell nur in den USA für Frauen verfügbar. Der Service soll bald auch für Männer angeboten werden. Wann genau der persönliche Modeberater auch in Deutschland starten wird, ist noch nicht bekannt.

In Deutschland bieten unter anderem Zalando mit Zalon oder Outfittery ähnliche Online-Modeberatungen an. Im Mai hatte Amazon mit „The Drop“ den Verkauf von Influencer-Kollektionen gestartet.

Amazon will Händler auf seiner Plattform besser behandeln

Mitte Juli hatten Amazon-Händler mehr Rechte erhalten. Das Bundeskartellamt hatte Amazon zu einem faireren Verhalten gegenüber den gut 300.000 Händlern gezwungen, die in Deutschland auf den Marktplätzen des Unternehmens ihre Waren anbieten.

Kritisch diskutiert wurde zuletzt auch, dass Amazon viele zurückgeschickte Waren vernichtet. Das Umweltministerium stellte anschließend Regeln für die Retouren-Vernichtung auf.

Auch in den USA steht der Konzern unter Druck. Darum soll es Tech-Giganten wie Amazon, Google und Facebook an den Kragen gehen.

US-Regierung kündigt Untersuchung von Tech-Konzernen an

(msb)

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