Wucht und Finesse

Irgendwo im Rheinland, ein Steinbruch. Richard Dunkel, Ex-Söldner, Sicherheitsmann, soll die Anlage bewachen, weil es in der Gegend ein Verbrechen gegeben hat. Im nahen, gottverlassenen Ort Altglück, versucht unterdessen Tankstellenbesitzer Achim, mit dem schmierigen Drogendealer Falco ins Geschäft zu kommen. Sven Heuchert: Schwarz und gut

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Irgendwo im Rheinland, ein Steinbruch. Richard Dunkel, Ex-Söldner, Sicherheitsmann, soll die Anlage bewachen, weil es in der Gegend ein Verbrechen gegeben hat. Im nahen, gottverlassenen Ort Altglück, versucht unterdessen Tankstellenbesitzer Achim, mit dem schmierigen Drogendealer Falco ins Geschäft zu kommen.

Verlierer allesamt, die Sven Heuchert in seinem grandiosen Debüt „Dunkels Gesetz“ ins Rennen schickt. In einer Landschaft, die ansonsten dreist nach belanglosem „Regionalkrimi“ schreit, siedelt er sein schwarzes Existenzialisten-Drama an. Nur knapp 200 Seiten lang, aber mit sprachlicher Wucht und Finesse erzählt, die die meisten der üblichen deutschen Krimi-Verdächtigen nicht zustande bringen. Die düstere Provinzgeschichte von verlorenen Träumen, Gewalt und Tod ist bislang eindeutig der stärkste deutsche Krimi des Jahres.





Sven Heuchert:

Dunkels Gesetz

Ullstein, 192 S., 14,99 €

Schwarz und gut

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