Tournee

Kasalla: Kölschrock mal anders

„Und die Hände zum Himmel ...“ - Kasalla-Frontmann Bastian Campmann in Aktion.  Foto:

„Und die Hände zum Himmel ...“ - Kasalla-Frontmann Bastian Campmann in Aktion. Foto:

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Essen.  Die Band Kasalla zeigt sich von einer neuen Seite: Auf der „Nit esu laut“-Tour gibt’s Hits wie „Alle Jläser huh“ in klassischen Arrangements.

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Es gab mal Zeiten, da kannte man außerhalb der Domstadt vielleicht zwei Bands, die ihre Hits im kölschen Idiom sangen: BAP natürlich und die Bläck Fööss. Die Zeiten sind lange vorbei, denn kölsche Tön gepaart mit schmissigem Rock und Pop erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – und das nicht nur zur Karnevalszeit. Neben den genannten locken längst auch Bands wie die Räuber, Brings, Cat Ballou und Kasalla die Fans fern des Doms zu ihren Konzerten.

Fröhlicher Krawall

Zu den jungen Wilden der Kölschrock-Szene zählen die letztgenannten: Kasalla heißt in der rheinischen Mundart so viel wie Krawall, aber den macht das Quintett um Sänger Bastian Campmann rein musikalisch-fröhlich – und zwar sehr erfolgreich. Das aktuelle Album „Mer sin eins“ brachte es bis auf Platz fünf der Charts. Die Veröffentlichung ihres nächsten Werks wollen Kasalla im Sommer 2020 mit Zehntausenden Fans im Stadion des FC feiern.

Bis dahin singen sie Hits wie „Pirate“ und „Stadt met K“ aber auch noch in Clubs der Region. Außerdem startet die Band bald eine besondere Tour: „Nit esu laut“ – auf Hochdeutsch: „Nicht so laut“ – heißt das Motto, unter dem die Band ab Ende Oktober unter anderem in Essen und Duisburg ihre Gitarrenverstärker leiser dreht.

Begleitet von einem Ensemble klassischer Musiker mit Streichern und Bläsern, bringen die fünf Kölner ihre Songs dann ganz neu arrangiert auf die Bühne. Ob „Alle Jläser huh“ mit Geigensolo, „Pirate“ mit Flöten sowie gezupften Geigen und Celli oder „Kumm mer lääve“ in fetziger Jazzversion – so hat man Kasalla noch nie gehört.

Premiere in der Philharmonie

Naja fast, denn im vergangenen April stand die Band mit eben diesem Programm bereits auf der Bühne der Kölner Philharmonie – und das gleich an zwei Abenden, so groß war die Kartennachfrage. Nach dem Erfolg gehen Kasalla nun mit klassischer Unterstützung auf Tournee, um sich auch dem Rest Nordrhein-Westfalens von ihrer musikalisch neuen Seite zu präsentieren.

>>> Kasalla auf Tournee: „Nit esu laut“-Tour:
19.10. Düsseldorf (Tonhalle),
29.10. Essen (Lichtburg),
30.10. Wuppertal (Stadthalle), 1.11. Duisburg (T. a. Marientor).

Weitere Auftritte:
18.10. Mönchengladbach (Theater im Gründungshaus),
31.10. Rees (Bürgerhaus),
10.+11.12. Leverkusen (Scala),
13.6.2020 Köln (RheinEnergie-Stadion).

Karten gibt’s in unseren LeserLäden, auf www.ruhrticket.de sowie unter 0201/804 60 60. Karten für die Konzerte in Essen und Duisburg gibt’s auch auf www.wir-lieben-tickets.de.

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