Musik und Schauspiel

Rockmusical „Jesus Christ Superstar“ kommt nach Duisburg

Musical Jesus Christ Superstar im Theater am Marientor in Duisburg, Foto Frank Altmann

Musical Jesus Christ Superstar im Theater am Marientor in Duisburg, Foto Frank Altmann

Foto: Handout/Frank Altmann

Duisburg.   Die weltbekannte Rockoper „Jesus Christ Superstar“ läuft ab dem 12. April als erste Eigenproduktion am Duisburger Theater am Marientor.

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Es ist eine der bekanntesten Geschichten der Welt. Kein Erdteil, auf den die christlichen Evangelien nicht getragen worden sind. Auch auf internationale Bühnen schaffte es die Passionsgeschichte des als Messias verehrten Jesus, 1971 sogar auf den Broadway.

Knapp 50 Jahre später hat die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ ihren Weg von New York über andere Metropolen der Welt bis nach Duisburg gefunden. Mit den originalen Texten von Tim Rice und der preisgekrönten Musik von Andrew Lloyd Webber bringt das Theater am Marientor zu Ostern seine erste Eigenproduktion auf die Bühne.

Illustrer Kreis von Schauspielern

Bei der Inszenierung steht Regisseurin Katja Thost-Hauser ein illustrer Kreis von Schauspielern zur Verfügung: Jesus-Darsteller Patrick Stanke etwa gehört zu den populärsten deutschen Musicalakteuren und übernahm bereits in Elton Johns Erfolgsmusical „Aida“ die Hauptrolle.

Die Maria Magdalena spielt an seiner Seite Dionne Wudu. Wudu ist aus Musicals wie „Sister Act“ und auch als TV-Moderatorin der Pro-Sieben-Sendung „Galileo“ bekannt. Andréa Matthias Pagani schlüpft in die Rolle des Judas. TV-Entertainer und Schauspieler Ralph Morgenstern steht als schräger und schillernder Despot Herodes auf den Brettern.

Aus der Perspektive des Verräters

Auch Morgenstern verfügt bereits über Erfahrung im Genre, er stand schon in Disneys „Glöckner von Notre Dame“ und als Edna in „Hairspray“ auf der Bühne.

„Jesus Christ Superstar – The Rockmusical in Concert“ erzählt die Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesu – aus der Perspektive seines Freundes und späteren Verräters Judas. Vom letzten Abendmahl, dem Verrat im Garten Gethsemane, dem Verhör durch Pontius Pilatus bis zum Kreuzweg und der Kreuzigung selbst wird die biblische Überlieferung um Judas‘ zweifelnde Betrachtung ergänzt.

Eigenes Bühnenbild für Duisburg

Die bekannten Hits wie „I Don’t Know How To Love Him“, „I Only Want To Say“ oder Herodes’ Song „Try It And See“ tragen das Bühnenstück und verleihen ihm einiges an Pathos. Zum besseren Verständnis werden die englischsprachigen Texte auf einer Anzeige über der Bühne ins Deutsche übersetzt.

Musikalisch begleitet wird die Rockoper von einem zwölfköpfigen Orchester der Kölner Symphoniker unter der Leitung von Inga Hilsberg. Für die Effekte sorgt neben dem Lichtdesign von Michael Grundner auch ein multifunktionaler LED-Bildschirm. Außerdem wurde für die Duisburger Inszenierung ein eigenes Bühnenbild mit überdimensionaler Dornenkrone und mehreren verschiedenen Spielebenen entworfen.

Geburt einer Weltreligion

Auf diesen Ebenen erzählt „Jesus Christ Superstar“ mit treibenden Rhythmen und eindringlichen Melodien nicht nur von der Geburt einer Weltreligion, sondern auch von menschlichen Träumen und Sehnsüchten und der Gefahr des Glaubens, der in Fanatismus enden kann.

>>> Info: Jesus Christ Superstar – The Rockmusical in Concert: 12. - 22.4. Duisburg (Theater am Marientor). Karten ab ca. 41 € gibt’s in unseren LeserLäden sowie online: www.funke-tickets-nrw.de.

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