Sängerin LEA

Sängerin Lea sagt komplette Tour ab – keine Nachholtermine

Die Sängerin Lea hat ihre komplette Tour abgesagt.  Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Die Sängerin Lea hat ihre komplette Tour abgesagt. Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Olsberg/Oberhausen.  Die Sängerin LEA sagt nach den Konzerten in Olsberg und Oberhausen nun ihre komplette Tour ab. Nachholtermine sind nicht angekündigt.

Die Sängerin LEA sagt ihre ganze Tour ab. Die Ärzte hätten der Künstlerin absolutes Sprechverbot verordnet, sie sei komplett heiser, teilte LEAs Management gestern mit. Am Wochenende waren die Auftritte der Sängerin in Olsberg und Oberhausen abgesagt worden.

Für Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling aus Bestwig ist es der Supergau. Ein ausverkauftes Konzert wird kurzfristig abgesagt, und zwar an einem langen Feiertagswochenende, wo es fast unmöglich ist, das Publikum über die Medien zu informieren und den Vorverkauf bei den Internetagenturen zu stoppen, die feiertags nicht besetzt sind.

LEA sagt komplette Tour ab – keine Nachholtermine

Beim Publikum hat die krankheitsbedingte Absage von drei Konzerten der Sängerin/Songwriterin LEA in Olsberg, Oberhausen und Wiesbaden für Unmut gesorgt, zumal sich die Künstlerin am Sonntag bei ihren Fans auf Facebook noch mit einem Irrläufer für die tolle Stimmung beim abgesagten Konzert am Samstag in Olsberg bedankte.

„Da sind mehrere unglückliche Punkte zusammengekommen“, resümiert Kemmerling. „Wenn jemand krank wird, kann ich auch nichts mehr retten.“ Über 1000 Karten waren für Olsberg verkauft worden; 20 Fans hat die Nachricht von der Erkrankung der Sängerin nicht erreicht, sie sind umsonst nach Olsberg gereist, teils von weither. Es gibt keine Nachholtermine für die ausgefallenen Konzerte. Kemmerling: „Die Fans müssen ihre Karten bei den Anbietern zurückgeben.“ Bereits im Herbst 2018 hatte LEA Konzerte wegen einer Erkältung absagen müssen.

Für Gisbert Kemmerling ist es erst die zweite Absage in der 35-jährigen Geschichte seiner Konzertagentur. „Das war 1997, da brach sich der Keyboarder von Guildo Horn das Kahnbein, und wir konnten über Nacht keinen Ersatzmann auftreiben“, sagt er. „Guildo und ich haben dann in Olsberg an der Kasse gestanden und die Besucher persönlich informiert, das wäre fast ein richtiges Happening geworden.“

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