World Club Dome

World Club Dome lässt Düsseldorf im Takt der Beats pulsieren

Beim World Club Dome in Düsseldorf boten Dimitri Vegas & Like Mike eine atemberaubende Show.

Beim World Club Dome in Düsseldorf boten Dimitri Vegas & Like Mike eine atemberaubende Show.

Foto: Ingmar Kreienbrink

Düsseldorf.  Der letzte Tag des World Club Dome in Düsseldorf beginnt erst um 18 Uhr - das Musik-Verbot am Volkstrauertag hatte den Veranstalter überrascht.

Acht Schritte nach links hüpfen – und dann acht Schritte nach rechts hüpfen. Immer wieder hin und her im Takt des stampfenden Basses. Als die belgischen Brüder Dimitri Vegas & Like Mike das Kommando übernahmen, gab es für die Besucher des „World Club Dome“ im Düsseldorfer Stadion kein Halten. „Die Energie der deutschen Fans bewegt sich auf einem unglaublichen Level“, schwärmte Vegas im Interview. Der Auftritt der Superstars der internationalen DJ-Szene gehörte zu den Höhepunkten der Premiere des dreitägigen Events.

Nach mehreren DJ-Solo-Konzerten in Gelsenkirchen will Veranstalter BigCityBeats die Winter-Ausgabe des „World Club Dome“ in der Festival-Landschaft etablieren und ist am neuen Standort mit der Stadt Düsseldorf eine Partnerschaft für drei Jahre (plus Option) eingegangen. „Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, zog Organisator Bernd Breiter ein positives Zwischenfazit bei 30.000 (Freitag) und 35.000 Besuchern (Samstag) an den ersten zwei Tagen.

Video-Leinwand beim World Club Dome musste repariert werden

Dabei hatten die Veranstalter am Freitag mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So stimmten Angaben im Timetable der App nicht und bei DJ-Weltstar Don Diablo kam es zum Fiasko, als die Technik für 15 Minuten während des Auftritts versagte. Die gigantische Video-Wand auf der Bühne erholte sich davon nicht mehr vollständig, so dass ein Teil der LED-Flächen für den Rest des Abends dunkel blieben.

Am Samstag startete die Musik in der beheizten Arena wegen der Reparaturarbeiten erst mit 45 Minuten Verspätung. Anschließend konnte die stadionbreite Bühne ihre visuelle Kraft komplett entfalten und beeindruckte mit Licht- und Pyro-Effekten ein ums andere Mal im „größten Club der Welt“. In der Arena begeisterten am zweiten Event-Tag besonders Nervo aus Australien sowie die deutschen DJs Le Shuuk und Alle Farben. Letzterer sieht den Auftritt beim „World Club Dome“ als besondere Herausforderung, da er mit seinem ruhigeren House-Sound nicht das Kern-Publikum trifft: „Umso spannender ist es auch diese Leute zu überzeugen und dadurch neue Fans zu gewinnen“, so der DJ aus Berlin.

Winter-Ausgabe des World Club Dome 2019 an anderem Wochenende

Für den Sonntag sind mit den Black Eyed Peas, Marshmello, Robin Schulz und dem aktuellen Überflieger in der Techno-Szene, Boris Brejcha, weitere Superstars angekündigt. Zwar öffnen die Pforten des WCD bereits um 15 Uhr, aber die DJs sollten erst um 18 Uhr loslegen. „Wir sind von den gesetzlichen Bestimmungen am Volkstrauertag etwas überrascht worden“, gab BigCityBeats-Chef Bernd Breiter zu. Deshalb sei für die Winter-Edition des World Club Dome 2019 ein anderes Wochenende vorgesehen.

„Wir werden genau analysieren, was gut und nicht so gut gelaufen ist und daran arbeiten“, versprach Breiter. So stehen die unterschiedlichen Bezahlsysteme für Essen und Trinken genauso auf der Agenda wie eine bessere Kommunikation mit den Besuchern. Auch das ursprünglich angekündigte Winterdorf mit Iglus und Eislaufbahn, das aus Witterungs- und Emissionsgründen weggefallen ist, sei nicht grundsätzlich vom Tisch. „Durch den neuen Standort des World Club Dome wollten wir uns erstmal auf das Wesentliche konzentrieren und Vertrauen schaffen“, so Breiter. Der erste Schritt ist gemacht - Fortsetzung folgt.

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