Kunst und Kultur

Land unterstützt Kultureinrichtungen mit 80 Millionen Euro

Die Landesregierung stellt insgesamt 185 Millionen Euro für die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise bereit (Archivbild).

Die Landesregierung stellt insgesamt 185 Millionen Euro für die Kultur zur Bewältigung der Corona-Krise bereit (Archivbild).

Foto: Fabian Strauch / dpa

Düsseldorf.  Mit dem Kulturstärkungsfonds in Höhe von 80 Millionen Euro startet das Land die zweite Corona-Unterstützungsmaßnahme für die Kulturlandschaft.

Die Landesregierung startet die zweite Stufe des Kulturstärkungspakets zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie: den 80 Millionen Euro starken Kulturstärkungsfonds.

Insgesamt ist das NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ 185 Millionen Euro schwer. 105 Millionen Euro stehen davon für ein Stipendienprogramm bereit. Von den 15 000 Stipendien seien bereits 10 900 bewilligt worden, sagte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) am Donnerstag in Düsseldorf.

Menschen reagieren noch verhalten auf Kulturangebote

Die zweite Stufe, der 80 Millionen Euro-Kulturstärkungsfonds, ist in drei Bereiche aufgeteilt: 60 Millionen sind für die Kultureinrichtungen des Landes und der Kommunen vorgesehen: Theater, Orchester, Museen und Musikschulen.

Für die 70 soziokulturellen Zentren, Festivals und die freie Kulturszene stehen 15 Millionen Euro bereit. Es werde keine Förderung mit der Gießkanne geben, betonte Pfeiffer-Poensgen. Die Einrichtungen müssten ihre Zahlen und Wirtschaftspläne vorlegen.

Fünf Millionen sind für den gemeinnützigen ehrenamtlichen Kulturbereich eingeplant, wie etwa für Amateurtheater und ehrenamtlich betriebene Museen und Bibliotheken. „Die Menschen reagieren noch verhalten auf Kulturangebote“, räumte Pfeiffer-Poensgen ein. „Wir werden nicht jeden verlorenen Euro ausgleichen können, aber wir wollen die Strukturen erhalten.“

Corona-Pandemie: Kulturinstitutionen sind weiterhin stark belastet

Nach wie vor seien viele Kulturinstitutionen besonders belastet: Die Hygieneschutzkonzepte kosteten zusätzliches Geld und die Besucherzahlen seien zum Teil auch aus Gründen des Virenschutzes begrenzt. Dennoch sollten Kulturveranstaltungen wieder stattfinden können. (dpa)

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