Kino

Unterhaltsamer Schlagabtausch im neuem Marvelfilm

Superhelden die zuvor in eigenen Filmen im Mittelpunkt standen, kommen in „Avengers: Infinity War“ zusammen.

Foto: Chuck Zlotnick

Superhelden die zuvor in eigenen Filmen im Mittelpunkt standen, kommen in „Avengers: Infinity War“ zusammen. Foto: Chuck Zlotnick

Düsseldorf.  Der Superhelden-Film „Avengers: Infinity War“ aus dem Marvel-Universum ist voll und ganz Spektakel. Ein Großteil an Superhelden kommen zusammen.

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Gigantische Raumschiffe bewegen sich durch das All. Fast wähnt man sich in einem neuen Film der Star Wars-Saga. Die vertrauten Gesichter von Thor, Loki und „Hulk“ Bruce Banner machen aber gleich klar, dass wir uns im Marvel-Universum befinden. Doch die Helden liegen in Ketten. Die Zeiten sind nicht gerade gut für Superhelden, denn der übermächtige Thanos ist von seinem Thron herabgestiegen, um, klar: die Welt zu beherrschen.

Nicht alle werden diese Auftaktsequenz von „Avengers: Infinity War“ unbeschadet überstehen – soviel sei verraten. Die Regie-Brüder Anthony und Joe Russo, die es schon in „Captain America“ vermochten, die abgehobenen Superhelden zurück auf den Boden zu befördern, reißen ihren Figuren und den Zuschauern gleich zu Beginn den Boden unter den Füßen weg. Fortan ist alles möglich.

Unterhaltsame Schlagabtausche

Wie seine beiden Vorgänger führt der offiziell dritte Film der „Avengers“ einen Großteil der Superhelden zusammen, die zuvor in ihren eigenen Filmen im Mittelpunkt standen. Es gibt ein Aufeinandertreffen der egozentrischen Iron Man und Doctor Strange, deren Schlagabtausch zu den unterhaltsamen Highlights des Films zählen, und ein Wiedersehen zwischen Black Widow und dem Hulk, dem Superheldenpaar der ersten beiden Teile. Der Kanon ist aber Teamwork: Nur gemeinsam wird es den Einzelgängern gelingen, den scheinbar unüberwindbaren Gegner zu bezwingen. Das ist eine recht simple, aber effektvoll inszenierte Botschaft.

Der lilafarbene Hüne Thanos, der einst New York in Schutt und Asche legte und von den Avengers nur mit Mühe zurückgeschlagen werden konnte, ist auf der Jagd nach den sechs Infinity-Steinen, die ihm Macht über Leben und Tod verleihen können. Mit ihnen will er seine Vorstellung von einem Gleichgewicht in das Universum bringen. Ihm gegenüber steht nahezu das komplette Personal der Avengers, mit Ausnahme von Ant-Man und Hawkeye. Neu im Team sind auch die „Guardians of the Galaxy“, die wie schon in ihren eigenen Filmen auch hier für den nötigen Humor sorgen, und der afrikanische Superheld Black Panther, in dessen Heimat Wakanda der fulminante Showdown stattfindet.

Bösewicht aus dem Computer

„Avengers: Infinity War“ ist voll und ganz Spektakel: Mitreißend, actionreich und überlebensgroß. Die Tricktechnik setzt Maßstäbe: Der Bösewicht kommt aus dem Computer und fügt sich dennoch nahtlos in die Riege der bekannten Figuren ein. Die Schauplätze verteilen sich durch das gesamte Marvel-Universum und bieten viel Abwechslung. Immer wieder wird das Team getrennt und die Handlung springt von einem dramatischen Moment zum nächsten. Auch hier hat man eindrucksvoll vom „Krieg der Sterne“ gelernt.

Für die angeschlagenen Kinos dürfte der potenzielle Kassenschlager die erhoffte Erleichterung bedeuten. „Avengers: Infinity War“ eröffnet fulminant den Blockbuster-Sommer.

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