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Oscars: Wuppertaler und Düsseldorfer für Filmpreis nominiert

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Deutscher Antikriegsfilm: "Im Westen nichts Neues" für neun Oscars nominiert

Deutscher Antikriegsfilm: "Im Westen nichts Neues" für neun Oscars nominiert

Das deutsche Antikriegsdrama "Im Westen nichts Neues" geht als einer der Favoriten in das diesjährige Oscar-Rennen. Die Netflix-Produktion von Regisseur Edward Berger ist für insgesamt neun Oscars nominiert, darunter als bester Film und als bester internationaler Film.

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Essen.  Welche Filme haben 2023 eine Chance auf den Oscar? Auch zwei Menschen aus NRW sind nominiert und hoffen auf die höchste Auszeichnung der Branche.

  • Oscar-Nominierungen 2023: Welche Filme haben am 13. März eine Chance auf die höchste Auszeichnung der Filmbranche?
  • Oscars 2023: Auch zwei Menschen aus NRW hoffen auf die Auszeichnung.
  • Insgesamt in neun Kategorien ist der deutsche Film "Im Westen Nichts Neues" bei den Oscars 2023 nominiert.

Am 13. März ist es wieder so weit: Bereits zum 95. Mal werden dann in Los Angeles die Oscars vergeben. Der Academy Award (offiziell "Academy Award of Merit") gilt als einer der bekanntesten und wichtigsten Preise der Filmindustrie. Seit 2016 besteht der Oscar - 3,85 Kilogramm ist er schwer - komplett aus Gold. Wir verraten: Diese Filme sind für den Oscar nominiert.

Oscar Nominierungen 2013: Wuppertaler und Düsseldorfer für Filmpreis nominiert

Mit Frank Petzold (Wuppertal) und Volker Bertelmann (Düsseldorf) hoffen auch zwei Kreative aus NRW auf die Auszeichnung.

Petzold gewann für seine Visual Effects bei dem Film "Im Westen Nichts Neues" bereits einen Europäischen Filmpreis. Mit der Oscar-Nominierung habe er nicht wirklich gerechnet, sagte er gegenüber dem WDR. Schon die Nominierung sei ein Gewinn. Mit Blick auf die die starke Konkurrenz in der Kategorie - unter anderem der zweite Teil von Avatar ist hier nominiert - bleibe er realistisch.

Lesen Sie hier: Im Westen nichts Neues: So groß sind die Oscar-Chancen

Der Düsseldorfer Volker Bertelmann hofft in der Kategorie für die beste Filmmusik. Er war bereits im Jahr 2017 schon einmal für den Oscar nominiert, ging damals aber leer aus.

Insgesamt hofft das Anti-Kriegs-Drama „Im Westen nichts Neues“ von Regisseur Edward Berger in neun Kategorien auf den höchsten Filmpreis der Branche. So un unter anderem in der Kategorie bester Film und als bester internationaler Film nomminiert. Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Film für die Kategorie bester Film nominiert wird. In dieser Kategorie muss sich "Im Westen Nichts Neues" allerdings mit absoluten Hochkarätern der Branche messen: So sind auch Elvis, der zweite Teil von Avatar oder Top Gun: Maverick in dieser Kategorie nominiert.

Oscar-Nominierungen 2023: "Im Westen Nichts Neues" zählt zu den Favoriten

Und damit zählt "Im Westen Nichts Neues" zu einem der Favoriten bei der Preisverleihung im März. Mit einer Länge von etwas über zwei Stunden schildert der Film, der auch auf Netflix zu sehen ist, die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Mit dabei als Schauspieler: Daniel Brühl.

Oscar-Nominierungen 2023: Bester Film

  • Im Westen Nichts Neues
  • Avatar: The Way of Water
  • The Banshees of Inisherin
  • Elvis
  • Everything Everywhere All at Once
  • Die Fabelmans
  • Tar
  • Top Gun: Maverick
  • Triangle of Sadness
  • Women Talking

Oscar-Nominierungen 2023 für die beste männliche Hauptrolle:

  • Austin Butler (Elvis)
  • Colin Farrell (The Banshees of Inisherin)
  • Brendan Fraser (The Whale)
  • Paul Mescal (Aftersun)
  • Bill Nighy (Living)

Oscar-Nominierungen 2023 für die beste weibliche Hauptrolle

  • Cate Blanchett (Tar)
  • Ana de Armas (Blonde)
  • Andrea Riseborough (To Leslie)
  • Michelle Williams (Die Fabelmans)
  • Michelle Yeoh (Everthying Everwhere all at once)

Oscar-Nominierungen 2023 für die beste weibliche Nebenrolle

  • Angela Bassett (Black Panther: Wakanda Forever)
  • Hong Chau (The Whale)
  • Kerry Condon (Banshees of Inisherin)
  • Jamie Lee Curtis (Everything Everywhere All at Once)
  • Stephanie Hsu (Everything Everywhere All at Once)

Oscar-Nominierungen 2023 für die beste männliche Nebenrolle:

  • Brendan Gleeson (The Banshees of Inisherin)
  • Brian Tyree Henry (Causeway)
  • Judd Hirsch (Die Fabelmans)
  • Barry Keoghan (The Banshees of Inisherin)
  • Ke Huy Quan (Everthying Everwhere all at once)

Oscar-Nominierungen 2023: Beste Regie

  • The Banshees of Inisherin
  • Everthying Everwhere all at once
  • Die Fabelmans
  • Tar
  • Triangle of Sadness

Oscar-Verleihung 2022: Will Smith verteilt Ohrfeige

Die Oscar-Verleihung 2022 dürfte wohl einen größeren Platz in den Geschichtsbüchern finden. Schauspieler Will Smith bekam nicht nur für "King Richard" den Preis als Hauptdarsteller, sondern auch die meisten Schlagzeilen. Während der Live-Übertragung ohrfeigte er Comedian Chris Rock, nachdem dieser Witze über Smiths Frau Jada Pinkett gemacht hatte. Smith wurde im Anschluss für zehn Jahre von den Oscars ausgeschlossen.

Oscars 2022: Das waren die Gewinnerinnen und Gewinner

  • Bester Film: Coda
  • Bester Hauptdarsteller: Will Smith "King Richard"
  • Beste Hauptdarstellerin: Jessica Chastain "The Eyes of Tammy Fye"
  • Bester fremdsprachiger Film: Drive My Car
  • Bester animierter Spielfilm: Encanto
  • Bester Song: No Time To Die - Billie Eilish und Finneas O'Connell
  • Oscars 2022: Hier gibt es die weiteren Gewinner

Die Oscar-Verleihung in Los Angeles: Hier gibt es weitere Informationen

Seit 1929 werden die Oscars vergeben. Urheber war damals Louis B. Mayer, Präsident der MGM Studios. Mittlerweile wird der Filmpreis in mehr als 30 Kategorien vergeben. Nominiert werden können nicht nur Kinofilme, sondern seit 2022 auch Filme, die bei einem Streaming-Anbieter veröffentlicht wurden.

Lesen Sie hier: Neue Standards: So soll die Oscar-Königskategorie diverser werden

Oscars 2023: Wo wird die Verleihung übertragen?

Auch im Jahr 2023 ist die Verleihung live bei Prosieben zu sehen. Moderator Steven Steven Gätjen ist auch wieder mit dabei.

Oscars 2023: Wer übernimmt die Moderation

Die Moderation der 95. Oscar-Verleihung am 13. März in Los Angeles übernimmt Jimmy Kimmel. Bereits zum dritten Mal darf er dann durch die Veranstaltung führen. "Ein drittes Mal eingeladen zu werden, die Oscars zu moderieren, ist entweder eine Ehre oder eine Falle", witzelte Kimmel.

Oscar-Nominierungen 2023: Welcher Schauspieler hat bisher die meisten Oscars gewonnen?

Bei den männlichen Schauspielern steht Daniel Day-Lewis mit drei Auszeichnungen als beste Hauptrolle an der Spitze. Er gewann den Preis für seine Rollen in "Mein linker Fuß", "There Will Be Blood" und "Lincoln". Katharine Hepburn allerdings hat ihm noch einen Oscar voraus: Sie wurde vier Mal von der Academy ausgezeichnet. Vier Mal erhielt sie die Auszeichnung als beste weibliche Hauptrolle für ihre Darstellung in den Filmen "Morgenrot des Ruhms", "Rat mal, wer zum Essen kommt", "Der Löwe im Winter" und "Am goldenen See". (mit dpa)

Fernsehen, Streaming und Kino in NRW: Hier gibt es weitere Informationen

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