Grandioses Duo

Pianisten-Entdeckungen kommen und gehen – ein Duo wie das von Yaara Tal und Andreas Groethuysen gehört zu jenen Konstanten, bei der Flügel-Feinschmecker wissen, was sie erwarten dürfen. Seit 32 Jahren bürgen die Israelin und der Münchner für ein erlesenes Repertoire zu vier Händen, die klassische Moderne deuten sie nicht weniger stilsicher als Basiswerke von Mozart bis Max Reger. Größte Bedeutung kommt Bearbeitungen zu, davon erzählt auch das jüngste, meisterliche Album „Colors“ (Farben): Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ und „La Mer“, Richard Strauss’ Schleiertanz, die Walzerfolge des „Rosenkavalier“ und der vertrackt-verrückte „Till Eulenspiegel“. Großes in Meisterhand

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Pianisten-Entdeckungen kommen und gehen – ein Duo wie das von Yaara Tal und Andreas Groethuysen gehört zu jenen Konstanten, bei der Flügel-Feinschmecker wissen, was sie erwarten dürfen. Seit 32 Jahren bürgen die Israelin und der Münchner für ein erlesenes Repertoire zu vier Händen, die klassische Moderne deuten sie nicht weniger stilsicher als Basiswerke von Mozart bis Max Reger. Größte Bedeutung kommt Bearbeitungen zu, davon erzählt auch das jüngste, meisterliche Album „Colors“ (Farben): Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ und „La Mer“, Richard Strauss’ Schleiertanz, die Walzerfolge des „Rosenkavalier“ und der vertrackt-verrückte „Till Eulenspiegel“.

Die Arrangements stammen allesamt von Zeitgenossen der Komponisten – fein ziseliert bis abenteuerlich schön sind sie für 20 Finger übersetzt. Eine Delikatesse – es sei denn man ist überzeugter Purist.

Debussy/Strauss: Colors. Yaara Tal/Andreas Groethuysen. CD bei Sony Classical, ca. 16 €

Großes in Meisterhand

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