Geiger der Zukunft

Man soll ja schön kleine Brötchen backen mit den großen Verheißungen. Wie oft haben uns Plattenmanager und hochmögende Feuilletonisten die neue Callas, den nächsten Horowitz oder Menuhin verkündet... Freilich ist die Begeisterung, die das Spiel des erst 22-jährigen Emmanuel Tjeknavorian begleitet, schlicht unüberhörbar.Emmanuel Tjeknavorian: Solo. CD bei Sony, Ca. 16 €. Live in Dortmund beim Sternstunden-Marathon am 16.12., 20.30 Uhr. Aufgehender Stern

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Man soll ja schön kleine Brötchen backen mit den großen Verheißungen. Wie oft haben uns Plattenmanager und hochmögende Feuilletonisten die neue Callas, den nächsten Horowitz oder Menuhin verkündet... Freilich ist die Begeisterung, die das Spiel des erst 22-jährigen Emmanuel Tjeknavorian begleitet, schlicht unüberhörbar.

Der in Wien geborene Geiger mit armenischen Wurzeln ist diesen Samstag als „Rising Star“ Gast des Dortmunder Konzerthauses. Vieles, was er mitbringt, ist auf seiner Debüt-CD zu hören: eine Bach-Chaconne, Ysaÿes G-Dur Sonate und Ernsts Studie zu „The Last Rose“. Technische Hürden? Null. Ein Kinderspiel scheinen dem Riesentalent Tjeknavorian noch die kühnsten Geigen-Griffe. Aber er füllt das halsbrecherisch Virtuose eben auch mit Herz, Leib, Seele. Makellos! Möge dieses große Versprechen auf lange Sicht gehalten werden!

Emmanuel Tjeknavorian: Solo. CD bei Sony, Ca. 16 €. Live in Dortmund beim Sternstunden-Marathon am 16.12., 20.30 Uhr.

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