Ausflugstipps

Wasser marsch! – Kostenlose Wasserspielplätze in der Region

Der Wasserspielplatz in Dortmund-Wischlingen zieht bei gutem Wetter Kinder magisch an.

Der Wasserspielplatz in Dortmund-Wischlingen zieht bei gutem Wetter Kinder magisch an.

Foto: Ralf Rottmann/ Funke Foto Services

Dortmund.  Abkühlung an warmen Tagen und Matsch-Spaß bei Nieselregen: Wasserspielplätze sind bei jedem Wetter toll – und diese kosten nicht mal Eintritt.

Leonie und Annika sind nass bis auf die Haut. Aber was soll’s? Auf dem Wasserspielplatz muss das sein – vor allem, wenn die Sonne so brennt wie heute. Die Mädchen sitzen in voller Montur in der Wasserrinne, halten den Kopf unter das laufende Wasser und spritzen sich gegenseitig nass. Mama kriegt auch mal einen Tropfen ab, aber das macht nichts. „Komm doch auch rein – das macht total Spaß“, ruft Leonie ihrer Mutter zu. Aber die sitzt lieber im Schatten auf einer Bank. Da ist es auch kühl.

Hier auf dem Wasserspielplatz im Dortmunder Revierpark Wischlingen haben Kinder die Qual der Wahl: Spielen sie im starken Wasserstrahl am Schaufelrad? Planschen sie in der langen Wasserspirale? Oder kühlen sie sich in einem der Wasserläufe am Boden einfach nur die Füße? Und weil das Wasser an beiden Spielplätzen auf natürlichem Weg in den See des Naturschutzgebiets Hallerey fließt, lässt sich’s auch wunderbar matschen.

Wasserspielplatz im Revierpark Wischlingen in Dortmund

Wasserspielplatz im Revierpark Wischlingen in Dortmund

Am Ende der Bächlein sollten Eltern allerdings ein Auge auf Nichtschwimmer haben: In zwei sandigen Buchten fließt das Wasser versteckt hinter Büschen in den tiefen See – für Größere ein fantastisches Abenteuer, aber für Kleinere kann das gefährlich werden.

Ein besonderer Höhepunkt: Eine der beiden Buchten liegt genau unter einer Plattform des Kletterwaldes Tree2Tree. Und zwar direkt unter dem Punkt, an dem die Kletterer an zwei langen Seilrutschen über den See fliegen. Da macht schon das Zuschauen Spaß!

Allerdings kostet der Kletterwald im Gegensatz zum Revierpark Eintritt. Kostenlose Wasserspielplätze gibt es in der Region so einige: Fast alle Revierparks haben Becken, Rinnen, Pumpen oder Wasserläufe, genauso wie viele kleinere Spielplätze in Wohngebieten oder vielen Fußgängerzonen.

Etwas Wichtiges fehlt im Revierpark Wischlingen allerdings: Im Gegensatz zu den meisten anderen Wasserspielplätzen können Kinder hier nicht ihr eigenes Wasser pumpen. Es läuft alles von allein. Aber Annika und Leonie stört das nicht: Sie haben auch so ihren Spaß. Sie kannten sich zwar vor dem Spielplatzbesuch überhaupt nicht, waren aber eine Stunde lang ein Herz und eine Seele. Wasser verbindet!

>>> HINTERGRUND Schon gewusst?

  • Nicht immer Wasser: Wer sich wundert, dass das Wasser nicht ständig aus Quellen und Pumpen fließt: Auf den meisten Wasserspielplätzen regeln Zeitschaltuhren den Wasserlauf. Es sprudelt nur zu „Spielzeiten“ von in der Regel 8 bis 20 Uhr – oft nur in den Sommermonaten.

  • Gruga & Co.: Wasserspielplätze gibt es auch in Parks oder Einrichtungen, die Eintritt kosten. In Essens Gruga sorgen Pumpen und Rinnen für Spaß, im Dortmunder Westfalenpark können Piraten in Tonnen über den See fahren und in Brunnen baden, im Freilichtmuseum Hagen geht’s um Wassertechnik. Vor allem der Maximilianpark Hamm sticht heraus: Hier gibt es Wasserabenteuer in jeder Form!

  • Geheimtipps: Wer keinen Trubel mag, sollte sich einen kleinen Spielplatz suchen, wie am Hohenstein in Witten, auf dem Schultenhof in Dortmund, am Imbuschplatz in Bochum oder „Auf der Insel“ in Herne.

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