Ausflugstipps

Die besten Routen für Radfahrer im Revier

An Rhein und Ruhr gibt es etliche Fahrradrouten.

An Rhein und Ruhr gibt es etliche Fahrradrouten.

Foto: Fabian Strauch

Essen.  Im Revier gibt es einige Fahrradrouten. „Radrevier.Ruhr“ hat Empfehlungen für Familien und Sportler, es gibt aber auch geführte Touren.

Die Sonne zeigt sich wieder im Revier. Zeit also, das Fahrrad aus dem Keller zu holen und durch die Gegend zu radeln. Eine passende Route findet sich zum Beispiel bei „Ruhr Tourismus“, die einen Bereich eigens für das Fahrradfahren haben, „Radrevier.Ruhr“. Florian Ikenmeyer arbeitet dort und empfiehlt für Familien besonders den knapp 50 Kilometer langen Rundkurs „RS 1 - Grugatrasse – RuhrtalRadweg“.

„Die Tour ist ein bisschen länger, aber entspannt zu fahren und man hat wenig mit dem Straßenverkehr zu tun“, erläutert Ikenmeyer. Schließlich verläuft die Strecke hauptsächlich entlang von ehemaligen Bahntrassen oder Treidelpfaden – direkt an der Ruhr.

Vom Mülheimer Hauptbahnhof geht es in den Essener Westen und Süden. Durch das Ruhrtal führt der Weg wieder zurück nach Mülheim. Abstecher zu Margarethenhöhe, Grugapark, Baldeneysee oder dem Schloss Broich können als Verschnaufpausen genutzt werden.

Überfahrt mit der Ruhrtalfähre als Höhepunkt

„Etwas sportlicher“ ist laut Ikenmeyer die Strecke „Von Ruhr zur Ruhr“, bei der es die ersten 17 Kilometer leicht bergauf geht. Vom Bahnhof in Hattingen aus geht es in Richtung Sprockhövel und schließlich nach Wengern. Dort geht es auf den RuhrtalRadweg. Die Zeche Nachtigall und die Überfahrt mit der Ruhrtalfähre sind die Höhepunkte auf dem Teilstück dieser Tour. Ende ist nach 58 Kilometern schließlich am LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen.

Geführte Radtouren vom ADFC

Wer lieber eine geführte Tour machen will, wird beispielsweise beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) NRW fündig. Fast 4000 geführte Fahrten boten die Ehrenamtler 2017 an, so Geschäftsführer Daniel Wegerich.

Beliebt seien auch die „Schimmi“-Touren in Duisburg, die die Drehorte des Duisburger Tatorts ansteuern. „Wir fahren beispielsweise zu Schimanskis erster Wohnung“, erläutert Dagmar Dahmen von DU Tours, die die Veranstaltungen gemeinsam mit dem ADFC anbietet. Ab einer Teilnehmerzahl von 20 Personen lässt sich eine solche Fahrt buchen. Anfragen werden unter epost@du-tours.de entgegengenommen.

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