Krefeld. Der Krefelder lässt Sie auch im Winter die Welt der Tiere erleben. Nur am 1. Weihnachtstag ist geschlossen. Alle wichtigen Infos im Überblick.

  • Krefelder Zoo: Über 1000 Tiere können das ganze Jahr über besucht werden.
  • Dazu gibt es immer wieder auch spezielle Angebote für Kinder.
  • Wann ist geöffnet? Wie viel kosten die Tickets? Wir haben das Wichtigste zusammengefasst.

Ein Freizeittipp für Familien in NRW: Der Zoo in Krefeld. Vor einem Besuch stellen sich aber viele noch wichtige Fragen: Wie teuer ist eigentlich der Eintritt? Wann hat der Zoo geöffnet? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Zoo Krefeld: Was kostet der Eintritt?

Regulär zahlen Erwachsene für eine Tageskarte 15 Euro. Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren erwerben ihr Ticket für 8,50 Euro. Kinder unter drei Jahren genießen freien Eintritt.

Einige Personengruppen erhalten beim Kauf von Eintrittskarten Preisnachlässe:

  • Inhaber des Krefeld-Passes
  • Empfänger von Arbeitslosengeld II
  • Schülerinnen und Schüler
  • Studierende, ab einem Alter von 18 Jahren
  • Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung ab 80 Prozent. Bei „B“ hat zudem eine Begleitperson freien Eintritt
  • Mitglieder der Zoofreunde Krefeld e.V.
  • Inhaber von Familienkarten der Städte Krefeld, Willich und Neuss (nur an Freitagen gültig)

Zudem gibt es spezielle Angebote für Familien, Gruppen ab 20 Personen, Schulklassen und Kindergärten. Rollstühle und Bollerwagen lassen sich ebenfalls leihen.

Alle Infos rund um die Tickets gibt es online.

Die Öffnungszeiten des Krefelder Zoos

Grundsätzlich können Besucher an fast jedem Tag im Jahr in den Krefelder Zoo kommen. Lediglich am ersten Weihnachtsfeiertag bleiben die Pforten des Tierparks geschlossen. Die Öffnungszeiten selbst variieren zwischen den Sommer- und Wintermonaten.

  • Von März bis Oktober ist der Zoo von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist um 17.30 Uhr.
  • In den Wintermonaten von November bis Februar beschränken sich die Öffnungszeiten auf 9 bis 17 Uhr. Der letzte Einlass findet dann um 16.30 Uhr statt.

Dabei schließen etwa Kasse, Tierhäuser, Zoo-Shop und Gastronomie schon früher. Hier geht es zum genauen Zeitplan.

Anfang 2020 musste der Krefelder Zoo kurzzeitig schließen, nachdem es zu einem tragischen Zwischenfall gekommen war. Drei Frauen hatten zum Jahreswechsel mit einer Himmelslaterne ungewollt ein Feuer ausgelöst, bei dem das Affenhaus niedergebrannt war. Dabei starben auch dutzende Tiere. Trauer und Anteilnahme waren groß.

Zoo Krefeld: Der Tierpark hat an fast jedem Tag im Jahr geöffnet. Lediglich am ersten Weihnachtsfeiertag bleiben die Pforten geschlossen.
Zoo Krefeld: Der Tierpark hat an fast jedem Tag im Jahr geöffnet. Lediglich am ersten Weihnachtsfeiertag bleiben die Pforten geschlossen. © FUNKE Foto Services | Lars Heidrich

So können Besucher zum Krefelder Zoo anreisen

  • Mit dem Auto: Mit dem Auto können Sie über die Autobahn A57 die Ausfahrt 13 (Krefeld-Zentrum) nehmen. Dann können Sie sich an die Zieladresse (Violstraße 93, 47800 Krefeld) navigieren lassen. Dort sind auch Parkplätze vorhanden. Der Zoo liegt außerhalb der Umweltzone. Sie benötigen also keine spezielle Plakette.
  • Mit dem ÖPNV: Wollen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, können sie das mit den Straßenbahnlinien 042 und 043 vom Krefelder Hauptbahnhof aus tun. Vom Bahnhof Uerdingen aus bringt Sie die Linie 043 ebenfalls zur Haltestelle Grotenburg/Zoo - und damit zum Ziel.

Diese Tiere gibt es im Krefelder Zoo zu sehen

Der Zoo in Krefeld beheimatet nach eigenen Angaben 1000 Tiere, die zu 200 unterschiedlichen Arten gehören. Sie leben in insgesamt 13 Themengebieten. Hier finden Sie, auf der Zoo-Karte vom Eingang kommend, die vollständige Liste mit einigen Tieren, die in den Themenwelten anzutreffen sind:

  • Haustiere: Trampeltier, Alpaka
  • Pinguin-Pool: Humboldt-Pinguin, Inka-Seeschwalbe
  • Regenwaldhaus: Kaiman, Anakonda
  • Schmetterlings-Dschungel
  • Großtierhaus: Asiatischer Elefant, Zwergflusspferd, Spitzmaulnashorn
  • Erdmännchen-Lodge
  • Afrika-Savanne: Südafrikanischer Strauß, Impala, Kudu
  • Gorilla-Garten
  • Vogelhaus: verschiedene Vogelarten aus Süd-Ost-Asien, Südamerika und Afrika
  • Nordische Tiere: Moschusochse, Schneeeule, Waldrentier
  • Asiatische & australische Tiere
  • Artenschutz-Zentrum AffenPark
  • Südamerika-Anlage: Flachlandtapir, Wasserschwein
  • Forscherhaus
Im Krefelder Zoo lebt auch ein Baumkänguru. Der Tierpark ist ein beliebtes Ausflugsziel in NRW.
Im Krefelder Zoo lebt auch ein Baumkänguru. Der Tierpark ist ein beliebtes Ausflugsziel in NRW. © Unbekannt | Kai Kitschenberg / FUNKE Foto Services

Sind Hunde im Krefelder Zoo erlaubt?

Ja. Hunde dürfen für 3,50 Euro Eintritt dabei sein. Wer eine Jahreskarte besitzt, darf einen Hund gratis mitnehmen. Im Park müssen sie an kurzer Leine geführt werden. Zudem dürfen sie das Regenwaldhaus, den Schmetterlings-Dschungel, das Affentropenhaus und das Vogelhaus nicht betreten. Vor den Tierhäusern stehen Anbindestationen zur Verfügung.

Zudem weisen die Zoo-Betreiber darauf hin, Rücksicht auf andere Besucher zu nehmen. Hundebesitzer sollen Hundekotbeutel mitnehmen, um eventuelle Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen.

Im Krefelder Zoo können die Pinguine gefüttert werden.
Im Krefelder Zoo können die Pinguine gefüttert werden. © FUNKE Foto Services | Kai Kitschenberg

Zoo in Krefeld: Angebote für Kinder

Kinder können im Krefelder Zoo ihren Geburtstag feiern oder eine Nachtsafari im Regenwaldhaus machen. Beim Ferienzoo können Kinder ab sechs Jahren verschiedene Aktivitäten im Zoo ausprobieren. Hier ist der komplette Überblick.

Besondere Aktion zu St. Martin.

Am 4. November anlässlich von St. Martin der große "Lichterabend" im Krefelder Zoo. Dabei handelt es sich um einen Laternenumzug durch den Zoo mit den bekannten Martinliedern. Währenddessen sind die Gehege aber geschlossen. Zum Abschluss des Abends erhalten alle teilnehmenden Kinder einen Weckmann. Wer interesse hat, kann sich und das Kind/die Kinder auf der Webseite des Zoos anmelden.

  • Datum: Samstag, 4. November
  • Uhrzeit: 17.30 bis 19.00 Uhr
  • 15 Euro pro Kind, 20,50 pro Erwachsenem
  • Einlass nur mit Laterne
  • Inklusive ist ein Imbiss (Auswahl verschiedener Suppen)

Gibt es Tierfütterungen im Krefelder Zoo?

Ja. Gorillas, Seelöwen und Pinguine werden täglich zu festen Zeiten gefüttert. Den genauen Zeitplan finden Sie hier.

Führungen durch den Krefelder Zoo

Ja, auch das geht. Dabei können Sie zwischen mehreren Optionen wählen:

  • Einsteiger-Tour, für einen ersten, kompakten Überblick
  • Entdeckertour, zu bestimmten Themen
  • Entdeckertour „Plus“, mit einem Highlight, beispielsweise Pinguine füttern

Die Rahmenbedingungen, wie Dauer und Preise der Führungen, finden Sie hier.

Zwei kleine Schneeleopard sitzen im Krefelder Zoo neben ihrer Mutter Dari.
Zwei kleine Schneeleopard sitzen im Krefelder Zoo neben ihrer Mutter Dari. © Markus Boers/Zoo Krefeld/dpa | Unbekannt

Gastronomie im Krefelder Zoo: Das sind die Angebote

Mitten im Krefelder Zoo gibt es das Grotenburgschlösschen. Dort gibt es Kaffee und Kuchen ebenso wie Pommes und Currywurst. Für Kinder ist zudem ein Spielplatz vorhanden. Die Afrikawiese und der Flamingoteich liegen in Sichtweite. Weitere Infos gibt es hier.

Zudem gibt es bei der Erdmännchen-Lodge und bei den Pinselohrschweinen Getränke und Snacks.

Zoos in NRW: Hier gibt es weitere Informationen