Französischer Künstler nach sieben Tagen in Steinblock wieder frei

Französischer Künstler nach sieben Tagen in Steinblock wieder frei

Sesam Öffne Dich... Nach sieben Tagen in einer Stein-Skulptur befreiten Mitarbeiter des Pariser "Palais de Tokyo" den französischen Künstler Abraham Poincheval aus seinem selbst gewählten steinernen Gefängnis. Unter Applaus der Zuschauer und mit Hilfe machte der Künstler seine ersten wackligen Schritte, um dann von seinen Erfahrungen in dem Steinblock zu erzählen: "Es gibt sehr, sehr starke Momente des Schwindels, das kann ich Ihnen sagen. Die Welt kippt und dreht sich wahnsinnig, ja. Aber das ist großartig, weil es immer noch eine Freude ist, und ein Geschenk zugleich. Trotzdem muss du deinen Kopf zusammen halten. Aber ja, es gibt sehr große Momente des Verlorenseins, in denen Du plötzlich nicht mehr weißt, wo du bist. Aber du bist noch da, und das ist toll." Der Künstler hatte sich in dem Stein mit Früchten und Pürees versorgt, außerdem hatte Poincheval ein Notizbuch und einen Stift. Der Franzose verbrachte bereits 13 Tage in einer hohle Bärenskultpur und aß Würmer und Käfer, um die Nahrung der Tiere nachzuempfinden. Ende März will er ein Huhn nachahmen, indem er Eier ausbrüten will.
Mi, 01.03.2017, 19.40 Uhr

Französischer Künstler nach sieben Tagen in Steinblock wieder frei

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Sesam Öffne Dich... Nach sieben Tagen in einer Stein-Skulptur befreiten Mitarbeiter des Pariser "Palais de Tokyo" den französischen Künstler Abraham Poincheval aus seinem selbst gewählten steinernen Gefängnis. Unter Applaus der Zuschauer und mit Hilfe machte der Künstler seine ersten wackligen Schritte, um dann von seinen Erfahrungen in dem Steinblock zu erzählen: "Es gibt sehr, sehr starke Momente des Schwindels, das kann ich Ihnen sagen. Die Welt kippt und dreht sich wahnsinnig, ja. Aber das ist großartig, weil es immer noch eine Freude ist, und ein Geschenk zugleich. Trotzdem muss du deinen Kopf zusammen halten. Aber ja, es gibt sehr große Momente des Verlorenseins, in denen Du plötzlich nicht mehr weißt, wo du bist. Aber du bist noch da, und das ist toll." Der Künstler hatte sich in dem Stein mit Früchten und Pürees versorgt, außerdem hatte Poincheval ein Notizbuch und einen Stift. Der Franzose verbrachte bereits 13 Tage in einer hohle Bärenskultpur und aß Würmer und Käfer, um die Nahrung der Tiere nachzuempfinden. Ende März will er ein Huhn nachahmen, indem er Eier ausbrüten will.

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