ARD

„Tagesschau“ am Vormittag wird ab Mitte Oktober gestrichen

ARD-aktuell Chefsprecher Jan Hofer moderiert neben der Tagesschau um 20.15 Uhr auch Ausgaben der „Tagesschau in 100 Sekunden“.

ARD-aktuell Chefsprecher Jan Hofer moderiert neben der Tagesschau um 20.15 Uhr auch Ausgaben der „Tagesschau in 100 Sekunden“.

Foto: NDR/Thorsten Jander

Berlin.  Die ARD streicht die Kurzausgabe der „Tagesschau“ am Vormittag. Damit gibt es künftig zwischen 9.05 und 12 Uhr keine Nachrichten mehr.

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Die ARD streicht ab Mitte Oktober ihre Vormittagsausgabe der „Tagesschau“. Das berichtet das Medienmagazin „DWDL.de“, dem der „Norddeutsche Rundfunk“ (NDR) die Absetzung bestätigt habe. Damit werden im Ersten bald wochentags keine Nachrichten mehr in der Zeit zwischen 9.05 und 12 Uhr zu sehen sein.

Bisher lief die „Tagesschau“ laut ARD-aktuell-Redaktion gegen 10.42 Uhr – dabei handelt es sich um eine Ausgabe der „Tagesschau in 100 Sekunden“, also eine kurze Fassung der Nachrichtensendung.

Tagesschau: Nähere Gründe zur Vormittags-Absetzung werden nicht genannt

DWDL.de zitiert dazu aus einem Statement der ARD-aktuell-Redaktion: „Es ist eine besonders kurze Ausgabe, die keinen festen Starttermin im Programmablauf des Ersten hat. Ab dem 14. Oktober wird diese Kurz-Ausgabe der ‘Tagesschau’ nicht mehr produziert.“

Nähere Gründe, warum die Kurzausgabe der „Tagesschau“ gestrichen wird, werden in dem Statement nicht genannt. ARD-Nutzer haben aber weiterhin die Möglichkeit, Nachrichten am Vormittag zu konsumieren – dann allerdings auf dem Spartensender Tagesschau24.

Zuletzt gab es in Ausgaben der „Tagesschau“ immer wieder Pannen – das sind die lustigsten.

(tki)

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