Krimi

Sibel Kekilli steigt nach sieben Jahren beim „Tatort“ aus

„Borowski und das dunkle Netz“ wird der letzte Fall für das Team Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli).

„Borowski und das dunkle Netz“ wird der letzte Fall für das Team Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli).

Foto: Christine Schroeder / NDR/Christine Schroeder

Berlin  Sieben Jahre lang war Sibel Kekilli als Kommissarin beim „Tatort“ im Einsatz. Nun verlässt sie die ARD-Krimireihe für neue Projekte.

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„Tatort“-Fans müssen bald auf Sibel Kekilli verzichten. Im März wird sie zum letzten Mal als Sonntagabendkommissarin ermitteln.

Sieben Jahre hat Kekilli die Kieler Kommissarin Sarah Brandt gespielt. Jetzt erklärte die 36-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“: „Es braucht natürlich eine Portion Mut, nicht weiter zu machen, aber ich möchte als Schauspielerin wieder mehr Freiraum für andere Projekte und Rollenangebote haben.“ Dem NDR dankte sie für die Zusammenarbeit.

Mit ihrer Rolle habe sie sich sehr verbunden gefühlt, sagte Kekilli der Zeitung. Sie hätte mit ihr viele Kämpfe durch- und überlebt. „Nun ist es jedoch mein Wunsch, ihr Lebewohl zu sagen“.

Kekillis letzter Einsatz

Als Sarah Brandt war sie in elf „Tatort“-Folgen an der Seite von Axel Milberg als Klaus Borowski zu sehen. Die zwölfte wird am 19. März im Ersten ausgestrahlt. „Borowski und das dunkle Netz“ wird ihr letzter Fall sein.

Über den Ausstieg der Heilbronnerin war bereits im Herbst vergangenen Jahres spekuliert worden, nachdem sie als Prostituierte Shae in der US-Erfolgsserie „Game of Thrones“ auch international bekannt geworden war. Von 2011 bis 2014 war Kekilli in zwanzig Episoden der Fantasy-Serie zu sehen. (lwi/dpa)

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