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"The Masked Singer": Dieser Promi entpuppt sich als Phoenix

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Phoenix und die anderen Kostümierten: Wer versteckt sich hinter den Masken bei "The Masked Singer"?

Phoenix und die anderen Kostümierten: Wer versteckt sich hinter den Masken bei "The Masked Singer"?

Foto: Joshua Sammer/Getty Images

Köln  Ein Zufall: Samuel Koch wird bei "The Masked Singer" aufgedeckt – parallel läuft im ZDF Kochs Schicksalssendung "Wetten, dass...".

Einen besseren Zeitpunkt hätte es nicht geben können. Bei der viertel Folge „The Masked Singer“ wurde am Samstagabend der Phoenix enttarnt. Zeitgleich zu der Jubiläumsausgabe von „Wetten, dass..?“ Lesen Sie auch: "The Masked Singer": Alle Infos zur vergangenen Staffel

Mit seiner Version von „Somewhere over the rainbow“ und “Wonderful World” berührte der bunt schillernde Vogel die Jury sichtlich: „Die Stimme ist so wunderschön, so besonders. Es muss jemand sein, der auf etwas sitzt, das gesteuert wird. Man denkt auf den ersten Blick, es könnte Samuel Koch sein. Aber vielleicht ist es auch Smudo, der probiert ja auch gerne neue Technologien aus“, mutmaßte Ruth Moschner.

"The Masked Singer": Ist Rapper Smudo dabei?

Dass sich Rapper Smudo unter dem Kostüm versteckte, schien eher unwahrscheinlich – da war man sich nach den Rap-Parts, die der Phoenix als Wackelkandidat später mit „I can“ zeigte, sicher. Außerdem vermuten einige, dass sich Smudo unter dem Mülli-Müller-Kostüm verstecken könnte.

Rea Garvey war sich sicher, dass sein Freund Jan Josef Liefers in dem Kostüm steckte, während Rategast Thore Schölermann vorschlug: „Hier war noch nicht ein Politiker.“ Im Einspieler sei ein gelbes Amulett gewesen. „Vielleicht ist es Christian Lindner. Dann hätte er mich das erste Mal berührt“, so Schölermann.

"The Masked Singer": Wer bekam diesmal die wenigsten Anrufe?

Jedes Jahr singen bei „The Masked Singer“ prominente Personen unter aufwendigen Kostümen und versuchen, ihre Identität zu verschleiern. Das Rateteam, bestehend aus Ruth Moschner und Rea Garvey, sowie einem wechselnden Gast, äußert nach jedem Auftritt ihre Vermutungen, wer sich unter den Kostümen verstecken könnte. Das Kostüm mit den wenigsten Zuschauerstimmen muss sich enthüllen und damit die Show verlassen.

In der aktuellen Staffel wurden bereits die Chili als Tagesschau-Chefsprecher Jens Riewa und der Hammerhai als Fußballweltmeister Pierre Littbarksi enttarnt. Unter dem Stinktier-Kostüm versteckte sich der österreichische Schauspieler Peter Kraus.

Die wenigsten Stimmen bekamen an diesem Samstagabend das Axolotl, der Mops und der Phoenix. Nach der zweiten Runde war klar: Zu wenig Zuschauer hatten für den Phoenix angerufen. Als zwei schwarz gekleidete Security-Männer auf die Bühne, um dem Phoenix aus seinem Kostüm zu helfen, war eigentlich schon klar, wer sich darunter versteckte: Samuel Koch.

Samuel Koch: Enttarnt, während im ZDF die Jubiläumssendung zu "Wetten, dass..." lief

Der 34-Jährige war 2010 bei einem Stunt in der Sendung „Wetten, dass..?“ schwer verunglückt und ist seitdem querschnittsgelähmt. Dass ausgerechnet an dem Abend seiner Demaskierung zur selben Uhrzeit die Jubiläumsausgabe auf dem „ZDF“ lief, schien fast schon schicksalhaft. „Mir hat am meisten Spaß gemacht, dass das eine privat organisierte Veranstaltung ist und nicht eine staatliche“, schoss Samuel Koch scheinbar gegen den öffentlich-rechtlichen Sender. Fügte aber an, dass es im privaten Fernsehen eben Werbepausen gebe und er diese sehr genossen habe.

„Ich habe nicht so gute Erfahrung mit meiner Gesangsstimme gemacht. Da fand ich die Anfrage schon einen Skandal. Und dann hat mich schon der Ehrgeiz gepackt, muss ich ehrlich sagen“, gab der Schauspieler zu. Ruth Moschner wirkte dabei sehr ergriffen, hatte zwischenzeitlich Tränen in den Augen. „Keiner wusste, dass du eine so unfassbar geile Stimme hat“, so die Moderatorin. Samuel Koch schien ihr das allerdings nicht so ganz glauben zu wollen. „Ich erinnere mich, wo meine Musiklehrerin bei der Probe fürs Weihnachtskonzert gefragt hat: ‚Willst du nicht eher beim Auf- und Abbau mitmachen?‘“

Auch Rea Garvey wirkte beeindruckt: „Ich bin ein bisschen sprachlos, ich war so überzeugt, dass es Jan Josef Liefers ist. Du hast diese nachdenkliche, raspelnde, tiefe Stimme. Du hast auf jeden Fall die Möglichkeit, wenn er jemals aufhört, bei seinen Hörbüchern direkt einzusteigen.“

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