Berlin. Die fünfte „Höhle der Löwen“-Staffel ist mit vielen Deals gestartet. Einem Wuppertaler fiel Investor Ralf Dümmel sogar um den Hals.

Tobias Gerbracht kennt sich aus mit großen Bühnen. Zweimal gewann der Wuppertaler „Jugend forscht“, an einer Junior-Uni unterrichtet er den Nachwuchs – mit gerade einmal 20 Jahren. Die Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ scheint da der logische nächste Schritt für den jungen Tüftler zu sein. Seine Erfindung: der Staubsauger-Aufsatz „Catch Up“.

„Mein Traum ist es, dieses Produkt erfolgreich auf den Markt zu bringen. Alleine schaffe ich das aber nicht”, sagt Gerbracht vor seinem Auftritt in der Auftaktfolge der fünften Staffel am Dienstagabend. Bisher steht nämlich nur der Prototyp von „Catch Up“. Der Aufsatz soll Kleinteile wie Schmuck oder Legosteine auffangen, bevor sie auf Nimmerwiedersehen im Staubsaugerbeutel verschwinden.

Gerbrachts Oma brachte ihn auf Idee für „Catch Up“

Von seinem Pitch in der

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erhofft sich Gerbracht ein Investment über 100.000 Euro. Im Gegenzug würde er 35 Prozent Unternehmensanteile abgeben – von einer Firma, die überhaupt erst einmal gegründet werden müsste. Ob die „Löwen“ da anbeißen? Aber ja!

Trotz seines jungen Alters tritt Gerbracht auf wie ein Profi. Der 20-Jährige erzählt von seiner Oma, die einst ihren Ohrring im Staubsauger verlor und ihren Enkel so erst auf die Idee brachte. Und er zeigt, wie simpel sich der transparente Adapter befestigen lässt.

Die Investorenriege überzeugt der Gründer schließlich mit der Funktionstüchtigkeit des Adapters. Und einem 36 Millionen Haushalte großen Markt – allein in Deutschland.

"Die Höhle der Löwen": Das sind die No-Gos für Juror Frank Thelen

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    singt gleich ein ganzes Loblied auf Gerbracht: „Du hast das Gen. Du bist einfach ein Macher. Wie strukturiert du hier auftrittst, das ist einfach top. Du bist für mich ein Leuchtturm für das, was wir in Deutschland brauchen. Nämlich Ingenieure, die Produkte fertig entwickeln.“

    Ein Angebot macht Thelen trotzdem nicht. Denn: „Bevor ich staubsauge, würde ich einen vollautomatischen Staubsauger programmieren.“ Ganz anders denkt der Geschäftsführer von DS Produkte, Ralf Dümmel.

    Ralf Dümmel: „Ich muss das Ding haben!“

    „Ein 20-Jähriger, der so auftritt, so selbstbewusst, so weit gekommen ist, und ich sag mal, egal wie viel Angebote du kriegst, wenn einer helfen kann für das Thema, da bin ich so selbstbewusst, dann gehör ich zu deinem Team!“, versucht er Gerbracht von sich zu überzeugen. Und legt sogar noch nach: „Ich fall um, wenn du dich nicht für mich entscheidest. Ich muss das Ding haben! Ich muss das groß machen. Das ist mein Produkt!“

    Doch auch Investor

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    ist vom „Catch Up“ überzeugt. Wie Dümmel bietet er Gerbracht die geforderten Konditionen: „Sie gehen hier auf jeden Fall nicht raus ohne die 100.000 Euro.“

    In der Tat – allerdings kommen die nicht von Maschmeyer. Gerbracht entscheidet sich für Dümmel, der ihm vor lauter Dankbarkeit direkt um den Hals fällt.

    „Die Höhle der Löwen“: das sind die Investoren

    „Die Höhle der Löwen“geht im März 2020 in die siebte Runde. Die Investoren der Staffel sind (v.l.n.r.): Nils Glagau, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel und Georg Kofler.
    „Die Höhle der Löwen“geht im März 2020 in die siebte Runde. Die Investoren der Staffel sind (v.l.n.r.): Nils Glagau, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel und Georg Kofler. © TVNOW / Bernd-Michael Maurer
    Frank Thelen ist wie Judith Williams von der ersten Folge an Investor in der „Höhle der Löwen“. Thelen besticht durch seine Expertise in der IT-Branche. Er ist einer der führenden europäischen Seriengründer und gehört zu den erfolgreichsten Frühphasen-Investoren. Es ist die letzte
    Frank Thelen ist wie Judith Williams von der ersten Folge an Investor in der „Höhle der Löwen“. Thelen besticht durch seine Expertise in der IT-Branche. Er ist einer der führenden europäischen Seriengründer und gehört zu den erfolgreichsten Frühphasen-Investoren. Es ist die letzte "DHDL"-Staffel, in der Thelen mitwirkt. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Thelen gründet seit über zwei Jahrzehnten Start-ups und hat mit seinen Produkten über 100 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern erreicht. Im Jahr 2000 stand er selbst kurz vor der privaten Insolvenz und kennt so die Höhen und Tiefen eines Unternehmers aus allen Perspektiven. Heute engagiert sich Frank Thelen unter anderem als Investor bei „Outbank“, „Lilium Aviation“ und „hole19“. Für seine unternehmerischen Tätigkeiten wurde er unter anderem mit dem „Microsoft Innovate4Society-Award“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.
    Thelen gründet seit über zwei Jahrzehnten Start-ups und hat mit seinen Produkten über 100 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern erreicht. Im Jahr 2000 stand er selbst kurz vor der privaten Insolvenz und kennt so die Höhen und Tiefen eines Unternehmers aus allen Perspektiven. Heute engagiert sich Frank Thelen unter anderem als Investor bei „Outbank“, „Lilium Aviation“ und „hole19“. Für seine unternehmerischen Tätigkeiten wurde er unter anderem mit dem „Microsoft Innovate4Society-Award“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet. © imago/APP-Photo | Ralf Mueller
    Der 1959 in Bremen geborene Investor Carsten Maschmeyer ist Finanzexperte und einer der bekanntesten und wohlhabendsten Wirtschaftspersönlichkeiten Deutschlands.  Auch in der siebten Staffel ist er wieder „Die Höhle der Löwen“.
    Der 1959 in Bremen geborene Investor Carsten Maschmeyer ist Finanzexperte und einer der bekanntesten und wohlhabendsten Wirtschaftspersönlichkeiten Deutschlands. Auch in der siebten Staffel ist er wieder „Die Höhle der Löwen“. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Das von ihm gegründete Finanzunternehmen baute er in Rekordzeit von einer Ein-Mann-Firma zu einem M-DAX-Konzern mit 10.000 Mitarbeitern auf. 2007 kaufte ein Schweizer Lebensversicherer das Unternehmen für 1,9 Milliarden Franken. Heute vereint der Ehemann von Schauspielerin Vernica Ferres  unter dem Dach der Maschmeyer Group seine gesamten Aktivitäten.
    Das von ihm gegründete Finanzunternehmen baute er in Rekordzeit von einer Ein-Mann-Firma zu einem M-DAX-Konzern mit 10.000 Mitarbeitern auf. 2007 kaufte ein Schweizer Lebensversicherer das Unternehmen für 1,9 Milliarden Franken. Heute vereint der Ehemann von Schauspielerin Vernica Ferres unter dem Dach der Maschmeyer Group seine gesamten Aktivitäten. © imago images / Chris Emil Janßen
    Investorin Judith Williams ist seit der ersten Staffel mit dabei. Die deutsch-amerikanische Sopranistin, Fernsehmoderatorin und Unternehmerin vertreibt mit der „Judith-Williams-Markenwelt“ die größte europäische Teleshopping-Marke im internationalen Verkaufsfernsehen.
    Investorin Judith Williams ist seit der ersten Staffel mit dabei. Die deutsch-amerikanische Sopranistin, Fernsehmoderatorin und Unternehmerin vertreibt mit der „Judith-Williams-Markenwelt“ die größte europäische Teleshopping-Marke im internationalen Verkaufsfernsehen. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Rund 100 Mitarbeiter sorgen dafür, dass sie ihre kreativen Ideen und Innovationen umsetzen kann. Mit ihrer Markenwelt sorgt die Unternehmerin für einen jährlichen Gesamtumsatz von weit über 150 Millionen Euro im Teleshopping.
    Rund 100 Mitarbeiter sorgen dafür, dass sie ihre kreativen Ideen und Innovationen umsetzen kann. Mit ihrer Markenwelt sorgt die Unternehmerin für einen jährlichen Gesamtumsatz von weit über 150 Millionen Euro im Teleshopping. © Getty Images | Alexander Hassenstein
    Georg Kofler ist seit 2017 Juror und Investor in „Die Höhle der Löwen“.
    Georg Kofler ist seit 2017 Juror und Investor in „Die Höhle der Löwen“. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Kofler ist Medienmanager und war unter anderem für ProSieben und Premiere tätig. 2007 zieht er sich aus dem Mediengeschäft zurück und gründet eine eigene Beteiligungsholding mit der er bis heute in Startups investiert. Ein Jahr später baut Kofler außerdem ein eigenes Energieunternehmen auf. Er wird seinen Platz in der Gründershow abwechselnd mit Judith Williams einnehmen.
    Kofler ist Medienmanager und war unter anderem für ProSieben und Premiere tätig. 2007 zieht er sich aus dem Mediengeschäft zurück und gründet eine eigene Beteiligungsholding mit der er bis heute in Startups investiert. Ein Jahr später baut Kofler außerdem ein eigenes Energieunternehmen auf. Er wird seinen Platz in der Gründershow abwechselnd mit Judith Williams einnehmen. © Getty Images | Andreas Rentz
    Investorin Dagmar Wöhrl ist seit Staffel vier dabei. Die CSU-Politikerin nimmt den Platz von Jochen Schweizer ein, der nach der dritten Staffel ausgestiegen ist.
    Investorin Dagmar Wöhrl ist seit Staffel vier dabei. Die CSU-Politikerin nimmt den Platz von Jochen Schweizer ein, der nach der dritten Staffel ausgestiegen ist. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Wöhrl scheidet 2017 aus dem Bundestag aus, in dem sie seit 1994 gesessen hat. Die 64-Jährige ist mit dem Mode- und Tourismusunternehmer Hans Rudolf Wöhrl verheiratet.
    Wöhrl scheidet 2017 aus dem Bundestag aus, in dem sie seit 1994 gesessen hat. Die 64-Jährige ist mit dem Mode- und Tourismusunternehmer Hans Rudolf Wöhrl verheiratet. © imago images / Chris Emil Janßen
    Investor Ralf Dümmel ist zu einer festen Größe in der Vox-Show geworden.
    Investor Ralf Dümmel ist zu einer festen Größe in der Vox-Show geworden. © Bernd-Michael Maurer | MG RTL D
    Mit seiner Firmengruppe DS Produkte erwirtschaftete der dreifache Familienvater im Jahr 2015 rund 250 Millionen Euro Umsatz. Das Sortiment umfasst mehr als 4.000 Artikel unter anderem aus den Bereichen Haushalt, Kleinelektro, Reinigung, Outdoor, Beauty und Fitness. Viele Wochen im Jahr ist Ralf Dümmel in der ganzen Welt unterwegs, um Lieferanten und Kunden zu treffen. Vor allem Asien gehört zu den Gebieten, in denen er sich bestens auskennt.
    Mit seiner Firmengruppe DS Produkte erwirtschaftete der dreifache Familienvater im Jahr 2015 rund 250 Millionen Euro Umsatz. Das Sortiment umfasst mehr als 4.000 Artikel unter anderem aus den Bereichen Haushalt, Kleinelektro, Reinigung, Outdoor, Beauty und Fitness. Viele Wochen im Jahr ist Ralf Dümmel in der ganzen Welt unterwegs, um Lieferanten und Kunden zu treffen. Vor allem Asien gehört zu den Gebieten, in denen er sich bestens auskennt. © imago/APP-Photo | Ralf Mueller
    Nils Glagau ist seit 2019 Investor bei „Die Höhle der Löwen“. Der Vater des 43-Jährigen gründete 1991 das Unternehmen Orthomol, das Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel produziert.
    Nils Glagau ist seit 2019 Investor bei „Die Höhle der Löwen“. Der Vater des 43-Jährigen gründete 1991 das Unternehmen Orthomol, das Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel produziert. © TVNOW / Bernd-Michael Maurer
    Nils Glagau übernahm nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2009 die Firma. Orthomol hat mittlerweile über 400 Mitarbeiter und, erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 100 Millionen Euro und exportiert in über 30 Länder. Glagau studierte Ethnologie mit Schwerpunkt Alt-Amerikanistik und erforschte in Mittelamerika  die Kultur der Maya sowie in Tibet und Nepal über den Buddhismus.
    Nils Glagau übernahm nach dem Tod seines Vaters im Jahr 2009 die Firma. Orthomol hat mittlerweile über 400 Mitarbeiter und, erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund 100 Millionen Euro und exportiert in über 30 Länder. Glagau studierte Ethnologie mit Schwerpunkt Alt-Amerikanistik und erforschte in Mittelamerika die Kultur der Maya sowie in Tibet und Nepal über den Buddhismus. © imago images / Sven Simon
    Nico Rosberg tritt die Nachfolge von Frank Thelen an. Der ehemalige Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister ist inzwischen selbst Unternehmer und Investor im Bereich der grünen Mobilität. Rosberg beteiligt sich zudem an der Formel E, der internationalen Rennserie für Elektroautos.
    Nico Rosberg tritt die Nachfolge von Frank Thelen an. Der ehemalige Rennfahrer und Formel-1-Weltmeister ist inzwischen selbst Unternehmer und Investor im Bereich der grünen Mobilität. Rosberg beteiligt sich zudem an der Formel E, der internationalen Rennserie für Elektroautos. © TVNOW / Team Nico Rosberg /Julian Bogner
    Ermias „Amiaz“ Habtu führt auch in diesem Jahr wieder als Moderator durch die Gründer-Show. Außerdem moderiert der studierte Diplom-Kaufmann das Promi-Magazin „Prominent!“.
    Ermias „Amiaz“ Habtu führt auch in diesem Jahr wieder als Moderator durch die Gründer-Show. Außerdem moderiert der studierte Diplom-Kaufmann das Promi-Magazin „Prominent!“. © MG RTL D | Stefan Neumann
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    Top-Quoten für „Die Höhle der Löwen“

    Die erste von zwölf Folgen der fünften Staffel legte den stärksten Start seit Sendungsbeginn hin. Laut Vox sahen 2,81 Millionen Zuschauer am Dienstag den Auftakt von „Die Höhle der Löwen“, die dem Sender einen Marktanteil von 15 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen einbrachte. Bei den 14- bis 29-Jährigen lag der Anteil demnach sogar bei 21,1 Prozent.

    So lief es für die anderen Bewerber:

    • Frank Brormann (53), Friseurmeister aus Oelde, Erfindung: der „Calligraph“

    Um ihn kämpften gleich vier „Löwen“ auf einmal. Sowohl Maschmeyer und Wöhrl als auch Williams und Thelen boten Brormann gemeinsam mehr als er ursprünglich für seine Alternative zur Friseur-Schere haben wollte. Statt der geforderten 500.000 Euro für 20 Prozent Unternehmensanteile gab es am Ende doppelt so viel für fünf Prozent mehr.

    Friseurmeister Frank Brormann aus Oelde hat den „Calligraphy Cut“ erfunden. Der Calligraph schneidet die Haare schräg an und sorgt so für mehr Volumen.
    Friseurmeister Frank Brormann aus Oelde hat den „Calligraphy Cut“ erfunden. Der Calligraph schneidet die Haare schräg an und sorgt so für mehr Volumen. © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer | "Calligraphy Cut"

    „Mir wird schlecht“, sagte der Erfinder, als die Investoren so hart um ihn feilschten. Brormann hatte nicht nur damit überzeugt, dass sein Produkt durch eine innovative Schneidetechnik Frisuren länger haltbar macht und ihnen mehr Volumen verleiht, er begeisterte auch durch sein Auftreten.

    „Ich finde das echt richtig stark, du flashst mich hier gerade wirklich als Typ, als Unternehmer, finde es geil, was du präsentiert hast“, sagte Thelen – und erhielt im Team mit Williams den Zuschlag.

    Das kostet Friseure der „Calligraph“: 299 Euro, zusätzlich 2,99 pro Klinge (für Clubmitglieder 1,60 Euro, Clubmitgliedschaft 300 Euro pro Jahr). Zusätzlich ist eine zweitägige Ausbildung für 590 Euro nötig.

    • Julia Huthmann (33) aus Harsefeld, Erfindung: „Jacky F.“

    Julia Huthmann aus Harsefeld präsentiert mit „Jacky F.“ einen Fleischersatz aus der Jackfruit.
    Julia Huthmann aus Harsefeld präsentiert mit „Jacky F.“ einen Fleischersatz aus der Jackfruit. © MG RTL D / Frank W. Hempel | Jacky F.

    Keinen Deal gab es hingegen für das Dosenfrucht-Start-up „Jacky F.“ Nicht weil Huthmann keine Interessenten fand, sondern weil ihr die Angebote nicht passten. 260.000 Euro waren ihr 10 Prozent Unternehmensanteile wert, Thelen und Georg Kofler, der sich in dieser Staffel den Platz mit Williams teilt, wollten hingegen mehr Anteile – 30 bis 35 Prozent.

    Da stieg Huthmann schweren Herzens aus. Die Jackfruit, die sie einst in Sri Lanka kennengelernt hatte und die sich als Fleischersatz eignet, will sie lieber weiter selbst vertreiben. „Ich weiß, was ich geleistet habe. Da muss man auch ‘ne klare Linie habe und seinen Weg gehen wollen“, so die 33-Jährige.

    Das kostet eine Dose „Jacky F.“: 3,69 Euro.

    • Florian Nübling (36) und Tiziana Kleine 50) aus Berlin, Erfindung: „Volatiles“

    Sie ließen sich von den Investoren herunterhandeln. Ihr Unternehmen um programmierbare LED-Mosaikwände bewerteten sie mit 4,5 Millionen Euro, verkauften im vergangenen Jahr aber gerade einmal drei Quadratmeter. Das war den „Löwen“ zu wenig, um 500.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile zu investieren. Sie einigten sich mit Maschmeyer auf 20 Prozent.

    „Die Höhle der Löwen“ in der Vox-Mediathek anschauen

    Das kostet ein Modul „Volatiles“: 134 Euro (pro Quadratmeter 4800 Euro).

    • Lara und Silja Stahlbaum, Jonas Detlefsen (alle 23) und Marius Krüger (28) aus Hamburg, Erfindung: Cheerleader-Sportswear „Swedish Fall“

    Die Studienfreunde zeigten in der Sendung zwar einen atemraubenden Stunt, zu einem Deal konnten sie aber keinen der Investoren bewegen. Vor allem weil es ihnen zu nischig erschien oder nicht ins Portfolio passte. Viel Lob gab es aber für Produktqualität und Präsentation. Immerhin.

    Das kostet die Sportkleidung von „Swedish Fall“: Hosen 59,95 Euro, Oberteile 29,95 Euro, Crop-Tops 34,95 Euro.

    In der Vox Mediathek gibt es die aktuelle Folge noch einmal zum Nachschauen.