Day of Song

Der „Day of Song“ kommt 2020 in alter Stärke zurück

Der Day of Song 2014: hier mit dem Shanty Chor Hiesfeld auf der Trabrennbahn Dinslaken.

Der Day of Song 2014: hier mit dem Shanty Chor Hiesfeld auf der Trabrennbahn Dinslaken.

Foto: Kai Kitschenberg/Funke Foto Services

Ruhrgebiet.  Totgesagte leben länger: Der „Day of Song“ kommt 2020 zurück, das Revier singt wieder zusammen. Das angekündigte „Jubiläum“ ist das aber nicht.

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Der „Day of Song“ kommt zurück: Am 12. September 2020 soll das Ruhrgebiet wieder singen, den ganzen Tag lang und mittags um 12.10 Uhr zusammen. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) als Veranstalter will damit „das zehnjährige Jubiläum“ des Singetages feiern.

Das allerdings ist etwas geschönt: Seit seiner Premiere während des Kulturhauptstadt-Jahres 2010 gab es den „Sing! – Day of Song“ nur noch drei weitere Male, das letzte nach vierjähriger Pause eingebettet in die „Extraschicht“. Die Teilnehmer-Zahlen waren nach dem ersten Erfolg zurückgegangen, zum Problem wurde aber vor allem das Geld: Aus den Mitteln der RTG mochte man die Veranstaltung nicht mehr finanzieren, weil, so hieß es, „die überregionale Ausstrahlung“ fehle.

Von elf zurück auf 53 Städte

Nach Protest aus der Chor- und Musikszene des Reviers stiegen Sponsoren ein, 2018 erlebte der „Day of Song“ eine kleine Wiedergeburt in elf Städten. Im nächsten Jahr nun soll er wieder an 53 Orten Teil der „freudigen Erinnerung“ werden an das Kulturhauptstadt-Jahr. Von einem „einzigartigen Erlebnis und Zusammengehörigkeitsgefühl“, sprechen nun die Touristiker, man wolle „ein Zeichen setzen für die enorme und nachhaltige Entwicklung der Region“.

Chöre, die teilnehmen wollen, melden sich ab Januar unter www.dayofsong.de

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