Kultur

Auf der Mandoline

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Sein Debüt war Barock, der zweite Streich ist weltum-spannend. Avi Avital, 1978 in Israel geboren, macht derzeit per Mandoline tüchtig von sich reden. Und so ziemlich alles, was man dem zarten Zupfinstrument nicht zutraut, holt der schräge Vogel aus diesem charmanten Kind der Lautenfamilie heraus. Erst recht für „Between Worlds“ („Zwischen Welten“). Es wartet auf diesem eben erschienenen Album reichlich Unbekanntes Land, etwa von sanfter Folklore umspielte Werke des Georgiers Sulkhan Tsintsadze oder eine Klezmer-Improvisation von Ora Bat Chaim. Zugleich lassen uns viele Bearbeitungen staunen, was möglich ist, wenn Freiheit regiert: in Dvoraks „Amerikanischem“ hören wir den jungen Meister ebenso wie mit Piazolla, de Falla und Bartoks rumänischen Volkstänzen. Ein Album für Weltmusikfreunde mit klassischer Neigung. Zumal es Gaststars wie Giora Feidmann adeln.

Avi Avital: Between Worlds. Musik für Mandoline und Kammermusik-ensembles. CD. Bei „Deutsche Grammophon“,

ca. 18€.

Ohren-Reise

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